Die Nanny: Transkript der Folge "Hochzeitsfieber" [#4.25]

Transkript der Folge "Hochzeitsfieber" [#4.25]

Deutsches Transkript erstellt von MG (Abschrift erstellt von Mathias)

 

Bei diesem Skript handelt es sich nicht um ein Originaldrehbuch, sondern um die Mitschrift der TV-Version dieser Folge!
 

 

 

Originaltitel: The Boca story
Ausstrahlung: 14.05.1997
Deutscher Titel: Hochzeitsfieber
Ausstrahlung: 26.05.1999
Buch:
Regie:

Darsteller

Fran Drescher (Fran Fine)
Charles Shaughnessy (Maxwell Sheffield)
Daniel Davis (Niles)
Lauren Lane (C.C. Babcock)
Nicholle Tom (Maggie Sheffield)
Benjamin Salisbury (Brighton Sheffield)
Madeline Zima (Grace Sheffield)

 

Gastdarsteller

Inhaltsangabe
Sylvia kauft sich eine Wohnung in einer Rentneranlage in Florida. Zunächst zeigt sich Fran geschockt darüber, dass ihre Mutter nicht mehr in der Nähe sein wird. Doch das Entsetzen wird gemildert durch die Aussicht auf ungestörtere Zweisamkeit mit Mr. Sheffield. Kurz darauf fliegt Maxwell als Jury-Mitglied zu Miss Universum-Wahlen nach Florida und nimmt die gesamte Familie einschließlich Fran mit. Die ist natürlich von dem Schönheitswettbewerb ganz besonders angetan. Auf dem Rückweg sehen sie sich die Rentner-Wohnanlage an und stellen fest, dass Sylvia einem Schwindler aufgesessen ist...

 


1. Szene: In der Küche

Fran [niest]: Oh Gott, meine Allergien sind heute nicht zum aushalten! Alles ist verstopft und dicht!

Maggie: Da können Sie noch reden?!

Fran [hustet]: Wo sind die ganzen Taschentücher, das war doch eine volle Box!

(Grace kommt rein)

Grace [mit ausgestopftem BH – daher der Taschentüchermangel!]: Guten Morgen!

Grace: Fran, wo sind die doppelt gefüllten Schokokekse?

Fran: Keinen Ton, Brighton!

Fran: Hier, Schätzchen.

Grace: Dankeschön.

Fran: Es ist jetzt wichtig dass wir ganz besonders einfühlsam mit eurer Schwester sind. Sie ist in einer heiklen Entwicklungsphase.

Brighton: Ja, das ist richtig. In ein paar Jahren machen wir noch mal dasselbe durch - mit Maggie! ...........Au!

(Niles kommt in die Küche)

Niles: Ich weiß wirklich nicht wie ich diesen Tag überstehen soll, mein einzig verbliebener Junggesellenfreund hat angerufen und gesagt er will heiraten.

Fran: Oh, Niles, armes Häschen. Bestimmt fühlen Sie sich jetzt schrecklich verletzt und unsicher - Wie ein gewaltiger Verlierer! ........ Willkommen in meiner Welt Baby!

Niles: Es ist vor allen Dingen die Einsamkeit. Sie wissen nicht wie das ist, wenn man der einzige im Freundeskreis ist der nicht verheiratet ist!

Fran: Hallo?!

Niles: Und über 40!

Fran: Das ist hart! Ach Niles, ich wünschte wirklich die Frau Ihrer Träume würde Just in diesem Augenblick dort in der Tür stehen!

(Sylvia kommt zur Tür herein)

Sylvia: Seit zwei Tagen kommt mir ständig das Knoblauch-Pesto wieder hoch - Es war köstlich!

Niles: Würde sie Morty je verlassen? Oh Gott, was sag ich da?

Sylvia: Schätzchen, ich habe in einem Preisausschreiben gewonnen. Ich bin gerade auf dem Weg dorthin um meinen Preis abzuholen.

Fran:  Ah...

Sylvia: 37cm reinster Himmel.

Fran: Du meinst damit doch hoffentlich einen Fernseher?

Sylvia: Einen brandneuen „Sony Trigitron“, und das einzige was ich tun musste, war diesen kleinen Fragebogen auszufüllen mit Fragen zum Ruhestand.

Fran: So?

Niles: Sylvia, haben Sie heute schon etwas gefrühstückt?

Sylvia: Was glauben Sie?

Niles: Dann haben Sie sicher Lust auf eine kleine Leckerei?

Sylvia: Ah...ich liebe Sie!

Niles: Und ich liebe Ihr Parfüm - Guter Gott Mann reiß dich zusammen.

Sylvia: Komm los, Frannie, der Fernseher muss bis spätestens 3 Uhr abgeholt werden.

Fran: Ma, das ist eine Werbung, sie versuchen nur dich da hinzulocken damit sie dir eines ihrer Senioren Apartments aufschwatzen können in.... Boca?! Ich hol nur meine Tasche.

 

VORSPANN

 

2. Szene: Sylvia kauft ein Apartment

Werbemann: Ein ganz gewöhnlicher Tag in Sunlake Village besteht aus aufwachen, so Gott will, atemberaubenden Stränden, saftiger Vegetation und unbetrübter Fernsicht.

Fran und Sylvia: Ohh.... Tony Romas!

Werbemann: Nur sechs Minuten vom Reformhaus finden Sie einen Cadillac Händler und den besten Prostata Spezialisten in Südflorida!

Fran und Sylvia: Ohhhhhh...

Yetta: Seht ihr den Kerl da in der ersten Reihe?

Fran: Ja!

Yetta: Ich wette der hat riesige Hände!

Fran: Yetta!?

Yetta: Was? Wir brauchen jemanden der die Mixpicklesgläser öffnen kann.

Fran: Und Ma, wie findest du´s? Das Angebot klingt fabelhaft!

Sylvia: Ich kann doch nicht einfach eine solche Entscheidung treffen, ohne vorher mit deinem Vater darüber zu sprechen.

Werbemann: Und jetzt gibt es für diejenigen die eine Anzahlung machen wollen.... Bitte sehr auf Kosten des Hauses: Kaffee und Kuchen!

Sylvia: Ich kann für mich selbst entscheiden. Entschuldigen Sie, gibt es diese Geräte auch in der Farbe Avocado?

 

3. Szene: In Maxwells Schlafzimmer

Fran: Mr. Shaffield, ich weiß, dass es wahnsinnig spät ist, aber ich konnte nicht schlafen und da habe ich gehofft dass Sie vielleicht noch.... wach sind.

Max: Ahh. Oh. Oh....

Fran: Hatten Sie, hatten Sie einen furchtbaren Alptraum?

Max: Ja, allerdings. Ich hab, ich hab geträumt ich schlafe in meinem Bett und dann schneit eine unglaublich sexy Frau in mein Zimmer - ..... und weckt mich verdammt noch mal auf!

Fran: Sie halten mich für unglaublich sexy?

Max: Miss Fine. Was haben Sie in meinem Schlafzimmer zu suchen?

Fran: Mr. Sheffield, ich leide unter Schlaflosigkeit. Ich konnte nicht schlafen und ich dachte, wenn Sie nicht schlafen könnten und in mein Zimmer kommen würden - ich wäre auch für Sie da!

Max: Na schön, gut. Wieso können Sie denn nicht schlafen, wie fühlen Sie sich?

Fran: Irgendwie bin ich völlig frustriert und ich weiß nicht wieso!

Max: Also, wann hat das, wann hat das denn angefangen?

Fran: Das war vor 4 Jahren - die Schlaflosigkeit kommt seit heute dazu.

Max: Ist heute irgendwas passiert das Sie aufgeregt hat, oder beunruhigt?!

Fran: Nein, nein. Es war ein absolut normaler Tag. Maniküre, Pediküre, Maske...... - für Gracie, die hatte heute eine wichtige Verabredung. Anschließend hat Ma sich eine Wohnung in Florida gekauft, dann Shopping dann nach hause.

Max: Miss Fine, Ihre Mutter zieht um nach Florida?

Fran: AHA! Heute Nachmittag hat sie schon die Anzahlung für sich und Daddy hinterlegt, sie ziehen entgültig um nach Boca. 1372 Milen von hier - .....ungefähr!

Max: Miss Fine, könnte es denn nicht sein, dass der Umzug Ihrer Mutter nach Florida für Sie ziemlich schwer zu verkraften ist?

Fran: Garantiert nicht!

Max: Doch ernsthaft. Es belastet Sie vielleicht mehr als Sie denken. An Ihrer Stelle würde ich das mit Dr. Miller besprechen.

Fran: In der Therapie?

Max: Aber natürlich in der Therapie. Wozu sollen die Sitzungen sonst gut sein?

Fram: Ahm...

Max: Oder wollen Sie mir erzählen, Sie sitzen da Woche um Woche und reden über mich?

Fran: Nein - Natürlich nicht!

 

4. Szene: In der Küche - Gespräch mit Dr. Miller

Fran: Hallo Dr. Miller, hoffentlich kommt mein Anruf nicht ungelegen für Sie.

Miller: Nein, ganz und gar nicht. Nein. Ich bin immer schon auf um halb sechs Uhr morgens. Woher haben Sie meine Privatnummer?

Fran: Sagen wir, es existieren hier in der Gegend ca. 30 Dr. Miller die aus irgendwelchen Gründen jetzt ein kleines bisschen sauer auf mich sind!

Dr. Miller: Also los Fran, wo ist das Problem?

Fran : Dr. Miller, letzte Nacht ist mein Traum wahr geworden. Erst konnte ich nicht schlafen, dann bin ich zu Mister Shaffield ins Zimmer gegangen, und als wir im Bett lagen...

Dr. Miller: Ja!

Fran: Kein Grund zur Aufregung. In der Nacht als ich vor Freude Luftsprünge machen sollte bin ich ziemlich abgestürzt.

Dr. Miller: Es ist nicht ungewöhnlich, dass wenn zwei Menschen sich lange mit unerfüllten Wünschen beschäftigen und es passiert, dann sie sich nur schwer damit abfinden können. Die Frage ist, was haben Sie für ein Gefühl? Hm? Hat es Sie befriedigd oder nicht?

Fran: Na ja, ich denke schon. Ich meine, Sie wissen doch, ich habe schon ewig davon geträumt, seit Jahren habe ich mir das schon gewünscht.

Dr. Miller: Hat die Erde angefangen zu beben?

Fran: Doc, sie ziehen um nach Boca, nicht in die Antarktis.

Dr. Miller: Wie bitte?

Fran: Meine Eltern ziehen bald um nach Boca, wieso tanze ich nicht auf dem Tisch?

Dr. Miller: Fran es ist ein langer und manchmal auch schmerzhafter Prozess, sich von der Mutter zu lösen, aber Sie müssen auch verstehen, dass die Loslösung vollzogen werden muss, damit Sie ein selbstständiger erwachsener Mensch werden.

(Es klopft an Dr. Millers Badezimmertür)

Dr.Miller: Mutter, ich bin in einer Sitzung!

 

5. Szene: Im Wohnzimmer

Fran: Ich frage mich wieso gehe ich eigentlich immer noch zu diesem Dr. Miller? Stell dir bloß mal vor was dieser Mann zu mir sagt: Für eine Frau in meinem Alter hätte ich eine abnormale Beziehung zu meiner Mami! Was soll das?

Val: Er hat unrecht, Fran. Wenn du immer noch zuhause wohnen würdest, und auf der Schlafcouch übernachten....dann wärst du vielleicht......

Fran: ......wie du!

Fran: Ach, nein, der Mann ist ein Scharlatan. Viele Menschen würden wer weiß was geben für so eine tolle Beziehung wie ich sie zu meiner Mutter habe!

Val: Und seien wir ehrlich, die Gute wird ja auch nicht jünger. Wer weiß, wie viele Jahre du sie noch hast? Du kannst dankbar sein für jeden kostbaren Moment...

Fran: Ich will nicht, dass meine Mami von mir wegzieht!

Val: Ach, es tut mir ja so leid, meine Kleine.

(Niles kommt mit einem Teller mit Kekse)

Fran: Ah gut, meine Antideprisiva!

Niles: Oh, das sind meine!

Val: Also bitte, hören Sie schon auf. 

Fran: Ja!

Val. Nur weil ihr Freund vor den Altar tritt und Sie nicht? Sehen Sie, Sie verdienen nicht gerade eimerweise Geld, Sie sollten froh sein, dass Sie keine Frau durchfüttern müssen.

Niles: Wenn ich das so sehe. [steckt sich den Kuchen in den Mund]

C.C: Oh armer Niles, immer der gefragte Brautzeuge, nie der Bräutigam. Was wird Ihnen am schwersten fallen. Zusehen wie ihr Freund die Braut küsst, oder jeden zweiten Satz anfangen mit: Nein, ich bin alleinstehend.

Niles: Nun ja, ich hatte schon ein Auge auf eine große, wohlgeformte Blonde. Aber die zieht um nach Boca.

C.C: Nein, Sie sind bemitleidenswert. Also, schön, wenn Sie so verzweifelt sind opfere ich mich für Sie.

Niles: Das klingt nicht nach Ihnen, haben Sie den Satz irgendwo günstig gekauft?

C.C: Vielen Dank. Jetzt können Sie das vergessen. Ich würde nicht mitgehen, wenn Sie mich auf Knie´n bitten.

Niles: Sagen wir um acht?

C.C: Sieben. Wir nehmen Drinks!

(Die Tür klingelt)

Fran: Ach Val, was soll ich bloß tun, wenn meine Mutter wirklich nicht mehr da ist. Ich vermisse jetzt schon ihre Knuddeleien und Küsse. Wieso ist sie diejenige bei der ich mich immer so warm und kuschelig fühle?

Val: Weil sie sich nicht rasiert?!

(Sylvia und Yetta kommen zur Tür rein)

Sylvia zu Yetta: Du legst auf gar keinen Fall braun getupften Teppichboden in meine nagelneue pastelfarben gehaltene Suit.

Yetta: Deine Suit? Mit wessen 350 Dollar im Monat Sozialhilfe bezahlst du denn die Hypothek?

(Sylvia zeigt den braungetupften Teppeichboden)

Sylvia zu Fran: Könntest du mit so was leben?

(Yetta zeigt Sylvias Wunsch)

Yetta: Das hier ist auch nicht gerade hipp!

Sylvia: Wenigstens ist meine noch ein bisschen appetitlicher.

Yetta: Ja, du brauchst bestimmt mehr Appetit!

Sylvia: Also entschuldige bitte Ma, aber Dr. Alpenberg hat gesagt, dass ich einen ungewöhnlich langsamen Stoffwechsel habe. Und ich muss essen, andernfalls sterbe ich. Und sollte das passieren, werde ich in meinem Testament festhalten, dass du auf keinen Fall diesen braungetupften verkakten Teppichboden verlegst!

Fran zu Val: Val, Val, ich kann ihr nicht, ich kann ihr nicht sagen sie soll nicht umziehen, sieh´ nur wie fröhlich sie ist!

 

6. Szene: In der Küche

Max: Miss Fine, ich habe eine wundervolle Überraschung für Sie. Die ganze Familie fährt über´s Wochenende nach Florida.

Fran: Florida ist ätzend.

Max: Glauben Sie wirklich, dass diese riesen Portion Sahne der artequate Ersatz für Mutterliebe ist?

Fran: Nein.

(Fran macht eine Cocktailkirsche auf die Sahne)

Fran: Aber jetzt.

Max. Sie müssen sich langsam damit abfinden, dass Ihre Mutter umzieht!

Fran: Das versuche ich ja, aber immer wenn ich mich umdrehe sehe ich irgendetwas, dass mich an sie erinnert!

(Fran dreht sich um und sieht Gracie, die wie Sylvia angezogen ist)

Max: Muss ich erst schreien oder verschwinden diese Dinger vielleicht doch von alleine? [wegen Gracies ausgestopftem BH]

Fran: Sie führt sie doch nur ein bisschen spazieren, betrachten Sie es doch einfach als Trainingsrunde.

Fran zu Gracie: Komm her, Schätzchen. [holt sich ein Taschentuch aus Gracies BH]

Max: Ah, Miss Fine. Kommen Sie mit, es wird bestimmt lustig, hier sehen Sie, wir verreisen erster Klasse, hm? Riesen Schrimps, gratis Pantoffeln. Wir wohnen dort alle im „Fontainebleau“ und Ihre prächtige Suit hat einen eigenen Whirlpool.

Fran: Auf der Terasse?

Max: Hmm!

Fran: Ist mir ganz egal, ich fahre da nicht hin.

Max: Ach, Miss Fine, ich verstehe das. Dann werden wir allein fahren müssen. Ich sitze dort in der Jury der „Miss Universe“ - Wahl.

Fran: Es ist bestimmt besser für mich wenn ich unter Menschen bin.

 

7. Szene: In Florida

Fran: Hi!

Max: Sie ist ganz besonders engagiert im Umweltschutz.

Fran: Ah, kein Wunder, ihr ganzer Körper wurde offensichtlich stark mit natürlichen Ressourcen unterstützt.

Max: Sind Sie etwa neidisch, Miss Fine?

Fran: Bitte, ich konnte schon einen Blick auf ein paar der Mütter werfen, ich weiß wer die hergejagt hat.

Max: Weil Sie von Müttern reden, Sie kriegen die Abnabelung gut in den Griff, ich bin stolz auf Sie!

Fran: Ja, wissen Sie, unsere Reise hier her ist ein wunderbare Abwechslung für mich. Der Flug, die Schrimps, der Hotelvideokanal. Danke, dass Sie mich mitgenommen haben, ich habe wirklich keine Sekunde lang an meine Ma gedacht.

Max: Oh schön, ich bin doch immer für Sie da, Miss Fine!

Fran: Ja, ich weiß, Sie sind wirkliche ein guter Freund für...

Max: ...oops sie brauchen mich für ein Foto für Miss USA!

(Miss Universe kommt und begrüßt Fran)

Miss: Hi, hallo, ich bin Alicia Machado.

Fran: Oh, hi, von „Wer ist hier der Boss?“

Miss: Nein, das ist Alissa Milano. Aber das kriege ich die ganze Zeit zu hören. Ich bin Miss Universe, sehen Sie da?

Fran: Uuuuhh, Miss Universe... [fängt an zu heulen]

Miss: Wieso weinen Sie denn?

Fran: Ich habe gerade eine Kandidatin gesehen, die erinnert mich so an meine Mutter.

Miss: Wer?

Fran: Miss Hungarn.

Max: So, noch eine Frage, wofür interessieren Sie sich, Miss USA?

Miss USA: Sie meinen außer für attraktive Preisrichter?

Max: Oh!

Fran: Mr. Sheffield, ich will jetzt nach Hause, ich muss Ma sagen, dass sie nicht umziehen darf.

Max: Hm, gern, das klingt köstlich - reservieren Sie für uns, hm? Machen wir weiter. Was für eine Ausbildung haben Sie?

(Fran geht zu einer anderen Preisrichterin)

Fran: Entschuldigen Sie bitte, ich wollte nur sagen was für eine wundervolle Arbeit Ihre Preisrichter hier leisten. Ganz besonders der Gentleman da hinten. Wissen Sie, seine Cousine ist schrecklich nervös und jetzt gibt er ihr ein paar Tipps wie sie den Titel gewinnen kann.

Preisrichterin: Seine Cousine?

 

8. Szene: Auf der Fahrt zum Apartment

Max: Wie kommen die denn bloß auf die Idee ich sei verwandt mit Miss USA? Sie stammt aus Hawaii, was soll denn das?

Fran: Das war vielleicht Glück im Unglück, die Briten haben nicht gerade ein glückliches Händchen dabei besonders attraktiven Menschen die Krone aufzusetzen.

Max: Miss Fine, ich habe Gracies neue Figur nicht mehr gesehen, seit wir aus Disney World weg sind, was ist passiert?

Fran: Space Mountain. Sie verschwanden in eine andere Galaxie, weit weit, weg.

Max: Sag Brighton, bin ich auf dem richtigen Weg?

Brighton: Ja, wir müssen bei der alten Lady links.

Max: Tz, wir sind in Florida, welche meinst du?

Fran: Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, dass es so weit war zum Flughafen. Ich will auf dem schnellsten Weg nach Hause und mit Ma sprechen.

Max: Ah Miss Fine, ich muss, ich muss Ihnen ein kleines Geständnis machen.

Maggie: Dad, wir wollten uns doch Sylvias Wohnung ansehen!

Fran: Lassen Sie mich raus, lassen Sie mich raus.

Max: Miss Fine, Miss Fine, wollen Sie uns etwa alle umbringen?

Fran: Erst in Boca.

Max: Hören Sie, ich, ich dachte, wenn Sie erst sehen können wie Ihre Mutter dort wohnt und was für ein wunderbares Leben sie dort erwartet, dann würden Sie sich vielleicht für sie freuen.

Fran: Was Sie nicht sagen...

Max: Können Sie denn gar nichts positives am Umzug Ihrer Mutter finden?

*****

Fran stellt sich vor, wie es wäre...

(In der Küche)

Fran: Oh, Mister Sheffield. Ich fühle mich so alleine seit Ma weggezogen ist!

Max: Wirklich? Ich finde es wunderbar. Ich weiß nicht wieso Miss Fine aber ich fühle mich Ihnen sehr viel näher seit Sylvia weg ist....

Fran: Welche Sylvia?

Max: Miss Fine, ich weiß wirklich nicht, wie lange ich meine Gefühle für Sie noch unterdrücken kann!

Fran: Dann warten sie 3...4 Sekunden und dann lassen Sie sie laufen.

Max: Ich habe Niles den Tag freigegeben.

Fran: Mhmmmm Mister Sheffield.

Max: Wo sind die Kinder?

Fran: Das sollte ich wissen, oder? Oh, Schule, sie sind in der Schule, bis 3.

Max: Dann, kann uns nichts mehr aufhalten. Ich meine, Ihre Mutter kommt doch bestimmt nicht vorbei, oder?

Fran: Äh-äh!

*****

Fran, als sie wieder von ihrem Traum erwacht...

Fran: Ma wohnt bald in Boca, Ma wohnt bald in Boca, Ma wohnt bald in Boca.

Brighton: Also laut Karte müssten wir mitten in der Siedlung sein.

Maggie: Hier ist keine Siedlung weit und breit, ich sehe überall nur reinen Sumpf...

Fran: Oh nein, Oh nein. Gott, Oh nein!

Max: Miss Fine, ich fürchte Ihre Mutter ist ganz übel reingelegt worden!

Fran: Nein, nein, nein. Wissen Sie was, wir lassen uns die Anzahlung wieder auszahlen und so schnell wie möglich suchen wir ihr eine neues Objekt in einer Siedlung in Boca, so schnell wie möglich. Sagte ich das 2 mal?

Grace: Mir ist so schlecht, ich glaub´ ich muss mich übergeben.

Fran: Ich... will... aber... zuerst.

 

9. Szene: In der Küche

Max: Miss Fine, Ihre Mutter zieht nicht um nach Boca, wozu also die Kalorien?

Fran: Meine Mutter zieht nicht um nach Boca!

Max: Miss Fine. Wo, wo ist Niles? Hab ich ihm freigegeben?

Fran: Ich glaube schon?!

Max: Wo sind die Kinder?

Fran: Das sollte ich wissen, oder?

Max: Das ist wirklich köstlich. Hier wollen Sie mal versuchen?

Fran: Ja! Hmm... oh darf ich? Ein kleines Schokoladenstückchen am kleinen Mündchen!

(Sylvia kommt dazu)

Sylvia: Seit über zwei Tagen kommt mir das Schweine Fleisch Süß-Sauer wieder und wieder hoch.

 

Abspann:

Yetta: Oh, hm, oh... gleich kommt es ja ja jaaaaaaaaaaaa....

[Yettas Freund hat endlich ein Glas geöffnet]

Freund: Jetzt gib mir nur 20 Minuten um Kräfte zu sammeln, dann öffne ich uns auch noch die Apfelsoße...

[...und Yetta raucht „die Zigarette danach“ *g*]