Die Nanny: Transkript der Folge "Stirbt Niles?" [#4.26]

Transkript der Folge "Stirbt Niles?" [#4.26]

Deutsches Transkript erstellt von EF (Abschrift erstellt von Anika)

 

Bei diesem Skript handelt es sich nicht um ein Originaldrehbuch, sondern um die Mitschrift der TV-Version dieser Folge!
 

 

 

Originaltitel: Fran's gotta have it
Ausstrahlung: 21.05.1997
Deutscher Titel: Stirbt Niles?
Ausstrahlung: 27.05.1999
Buch:
Regie:

Darsteller

Fran Drescher (Fran Fine)
Charles Shaughnessy (Maxwell Sheffield)
Daniel Davis (Niles)
Lauren Lane (C.C. Babcock)
Nicholle Tom (Maggie Sheffield)
Benjamin Salisbury (Brighton Sheffield)
Madeline Zima (Grace Sheffield)

 

Gastdarsteller

Inhaltsangabe
Fran hat von Maxwell bei seinem Aufbruch zu einer Geschäftsreise nach London einen Abschiedskuss bekommen. Nun ist sie fest davon überzeugt, dass dies ein Zeichen war, ihm nachzufliegen. Als Fran ihn tatsächlich in seinem Hotelzimmer überrascht, lässt Maxwell sich zu einem romantischen Spaziergang durch London hinreißen. Am Abend ist er sogar derart Feuer und Flamme, dass er nur zu gerne sofort mit Fran auf sein Zimmer gehen würde. Doch just in diesem Moment taucht unerwartet Nigel Sheffield auf, der die beiden spontan zu einem Konzert von Céline Dion einlädt. Danach wollen Fran und Maxwell aber wirklich schleunigst ins Hotel zurück. Doch bevor sie dort ihre Zweisamkeit ausleben können, erhalten sie die Nachricht, dass Niles einen Herzinfarkt erlitten hat...

 


Szene 1:

(Küche)

(Fran hat eine kleine Katze auf dem Arm)

Val: Ist die nicht entzückend, Fran? Die Katze meiner Nachbarin hat Junge gekriegt.

Fran: Oh, du meinst, diese olle Schmuddelkatze, der der Schwanz fehlt?! Na wunderbar, sogar DIE ist vor mir Mutter geworden.

Val: Fran, wir haben Frühling, da hat jeder 'n kleinen Hormonüberschuss. Weißt du, im Fernsehen haben sie gesagt, das betrifft alle lebenden Orgasmen.

Fran: Orgasmen, Val? Was hast du denn gesehen? "Ross Meyer's fröhliche Welt der Fortpflanzung"?

(Niles kommt im Skater-Outfit rein, nimmt ein Stück Kuchen)

Fran: Moment mal, du hast gerade erst Sport getrieben, wieso frisst du schon wieder Kuchen, Sylvia?

Niles: Karottenkuchen, Gemüse!

Fran: Oh, Verzeihung...

Niles: Ich brauch 'ne Belohnung, ich hab' mir den Hintern abtrainiert.

Fran: Oh!

Val (sieht ihn von hinten an, zu Fran): Nicht wirklich.

Niles: Ich arbeite an einem ganz neuen, jugendlichen Look. Ich schufte schon die ganze Woche, nur um ein Pfund los zu werden. Wie bleibt Mr. Sheffield in Form? 

Fran: Indem er vor Verantwortung flieht.

(Maxwell kommt rein)

Fran: Oh, da kommt Karl Louis auch schon.

Max: Ich fahre nach London, um Céline Dion nach ihrem Konzert abzufangen.

Fran: Oohh!

Max: Ja, ich werde versuchen, sie zum Broadway zu holen. Ich fliege um 6 … Mhm,Miss Fine… (riecht an ihrem Hals) Was tragen Sie heute nur für einen betörenden Duft?

Fran: Oh, ich hab' kein… Moment mal, ach… (holt ein Tuch aus ihrem Nacken) Das ist mein Kuscheltuch.

Max: Sie sehen ganz entzückend aus in diesem Bademantel…

Fran (macht ihre rechte Schulter frei): Was meinen Sie damit?

Niles: Ihre Koffer sind gepackt, Sir. Hier ist Ihr Pass und Ihr Ticket, Bilder von den Kindern und eins von Miss Fine.

Max: Danke.

Fran: Wissen Sie, den hätt' ich beinah in pink genommen. Sie nehmen auch ein Foto von MIR mit?

Max: Na, Sie gehören doch zur Familie, Miss Fine. Ich hab' auch welche von Niles.

Fran: Ja schon, aber der trägt keinen Bikini.

Niles: Oh ähm, doch. Auf diesem hier schon. (verlässt die Küche)

Max: Jedenfalls fahre ich für ganze drei Tage weg, Miss Fine. Ich ehm… ich werde Sie vermissen. (umarmt sie fest)

Fran: Oh! (zeigt Val hinter seiner Schulter, dass er wohl zuviel getrunken hat)

Max: Also, falls Sie mich brauchen, ich wohne im Connaught. (verlässt die Küche)

Fran: Ok, passen Sie auf sich auf. (zu Val): Ist das denn zu fassen?! Der schnüffelt an meinem Kuscheltuch und dann verzieht er sich. Das war's jetzt, ich sag' dir was, Val. Ich werd' dieses Katz-und-Maus-Spiel beenden. Und zwar ein für alle mal, Schluss und vorbei!

Val: Oh mein Gott, Fran. Wie romantisch!

Fran: Was?

Val: Du folgst ihm nach London und entzündest die Leidenschaft, die euch in Paris gepackt hat, aufs Neue. Oh!

Fran: Na ja, ich… wollte eigentlich kündigen, aber… DEINE Idee ist auch gut.

Val: Ja!

(Fran verlässt die Küche)

 

VORSPANN

 

Szene 2:

(London, Hotelzimmer)

(Maxwell legt sich aufs Bett, um zu schlafen)

Fran (kommt vom Balkon, legt sich neben ihn, hält ihm ihr Kuscheltuch unter die Nase): Woran erinnert Sie das?

Max: Erinnert mich an Miss Fine… MISS FINE!!! (schreckt auf) Was zum Teufel machen SIE denn hier?!

Fran: Tja, wie's aussieht, setze ich gerade 40.000 Bonusmeilen in den Sand.

Max: Tja, Verzeihung. Ich bin… ich bin nur ein bisschen verwirrt.

Fran: Wissen Sie, ich dachte, wenn ein Paar schon solange zusammen ist, wie wir zwei, dann wäre es doch schön, mal den Kindern und der Arbeit zu entkommen, um unsere Romanze neu zu entflammen.

Max: Welche Romanze?

Fran: Mr. Sheffield, das mit dem "sich interessant machen" funktioniert bei mir nicht. Wieso versuchen Sie's nicht, Sie werden schon sehen, ob ich Sie zurückweise… (macht einen Kussmund)

Max: Miss Fine, hör'n Sie! (steht vom Bett auf) Ich habe einen furchtbaren Jetlag und ich will nichts falsches sagen, denn Gott weiß, dass Sie es mir ewig vorhalten würden.

Fran: Was, um alles in der Welt, könnten Sie falsches sagen?

Max: Lassen Sie uns erst mal auf Ihr eigenes Zimmer gehen, in Ordnung…?

Fran: Mein eigenes Zimmer, aber hallo: zwei Sekunden. Das ist 'n neuer Weltrekord!

Max: Hör'n Sie, Miss Fine. Ich bin geschäftlich hier. Ich… ich… ich kann doch nicht einfach alles fallen lassen!

(Fran streicht ihm geschmeidig über die Schulter)

 

Szene 3:

(beide bummeln durch London und verbringen einen romantischen Tag miteinander)

 

Szene 4:

(New York, Wohnzimmer)

Brighton: Wozu brauch ich eigentlich 'nen Babysitter? In Israel könnt' ich schon 'n Armeehubschrauber fliegen! 

Maggie: Fran liebt uns einfach. Sie will sicher sein, dass wir in guten Händen sind.

Yetta: Wisst ihr, dieser Sessel ist unerträglich! Ich fühle jede einzelne Sprungfeder. 

Grace (guckt hinter ihr vor): Das liegt daran, dass Sie sich auf MICH gesetzt haben.

(Niles betritt mit schwarz gefärbten Haaren das Zimmer, C.C. verkneift sich das Lachen)

Niles: Was ist?

CC: Raffiniert, es nach und nach zu machen, damit es keiner merkt.

Niles: Ebenso, wie Sie zur Frau wurden. Wie gefällt es Ihnen, Yetta?

Yetta: Ich kann nichts über die Haare sagen, solange Sie nicht das Béret absetzen.

CC: Wem sehen Sie nur ähnlich? Sekunde, ich weiß. Machen Sie mal so: (schlägt sich mit der Hand auf die Stirn) Ey, Lady!

Niles: Können wir uns dann wieder ernsten Dingen widmen? Mr. Sheffield hat angerufen. Er hat Céline Dion noch nicht getroffen.

CC: Was treibt er denn dann in London?

Niles: Ich hoffe, ES mit Miss Fine.

 

Szene 5:

(London, Konzert, Fran und Max stehen hinter der Bühne)

(Celine Dion singt "It’s all coming back to me now")

Fran: Oh, oh, ist sie nicht einfach umwerfend?!

Max: Sie wär' 'ne Sensation am Broadway.

Fran: Oh, seh’n Sie sich diese tollen Kleider an. Oh, ich wünschte, ich hätte auch so'n Job, bei dem ich mich alle 5 Minuten in ein anderes Designer-Outfit werfen müsste. (sieht Céline kommen) Oh!

Céline (kommt ins Bild, fragt einen Mitarbeiter): Verzeihung, wo ist der Toningenieur? Danke. Sagen Sie, während ich gesungen habe, habe ich so’n merkwürdiges Feedback gehört, wie "wäu, wäu, wäu"!

Fran: Wow, Sie waren wundervoll!

Céline: Oh, hi!

Fran: Hi!

Céline (zum Toningenieur): Schon gut, vergessen Sie's. Ich hab das Problem gefunden. (zu Fran) Ok, danke. Freut mich sehr.

Max: Céline, Sie waren wunderbar. Ganz wunderbar.

Fran: Ja, große Klasse!

Max: Und, und haben Sie schon überlegt, welche Art von Broadway-Show Sie gerne machen würden?

Céline: Ehrlich gesagt, ja. Ich würde gerne eine Show mit der Musik meiner Familie machen. Wissen Sie, meine Mutter hat das erste Lied geschrieben, das ich aufgenommen hab. Und zwar geht es so: (singt ein paar Zeilen) Oh, das ist so ein schönes Lied.

Max: Oohh, entzückend.

Fran: Oh, ist das bezaubernd. Wissen Sie, meine Mutter hat auch das erste Lied geschrieben, das ich gesungen habe: "Huppsala, huppsana. Dein Papa ist ein Rabbiner."

Céline: Tja,… irgendwie… charmant. Tut mir leid, dass ich so hetze, aber ich muss wirklich los. Heute ist die einzige Möglichkeit, während ich in London bin, meiner Leidenschaft zu frönen, dem Shopping.

Fran: Oh, Sie haben meine Leidenschaft fürs Shopping! Ich schwöre, wenn Sie nicht Kanadierin wären, international erfolgreich und in der Lage, richtig zu singen, würde ich glauben, man hätte uns bei der Geburt vertauscht.

Max: Ach ja, Céline und was ist mit… was ist mit unserem Projekt?

Celine: Ähm, ich werde es Sie wissen lassen, ich bin nur… noch nicht bereit, mich fest zu legen.

Max: Ahm.

Céline: Bye! (geht aus dem Bild)

Fran: Wie fühlt sich das an, Baby?

Max: Was wollen Sie jetzt machen?

Fran: Oh, ich sag's Ihnen. Nach einem Tag, wie heute, will ich mir nur noch die Klamotten vom Leib reißen und ab ins Bett.

Max: Müde?

Fran: Nein…

 

Szene 6:

(Hotelzimmer)

(Maxwell und Fran kommen engumschlungen rein, beide küssen sich leidenschaftlich, Maxwell schmeißt die Tür zu, nimmt Fran schnell auf die Arme, trägt sie zum Bett, wirft sie darauf, beugt sich über sie)

Fran (streckt die Arme aus): Oh Mr. Sheffield!

(Maxwell verdrückt sich aber aufs Sofa)

Fran: Mr. Sheffield! (öffnet die Augen, guckt verdutzt) Wo ist er hin?!

Max: Miss Fine, ich...ich...ich...ich kann nicht. Ich kann nicht. Tut mir leid, aber ich… ich kann einfach nicht.

Fran (kommt zu ihm rüber): Mr. Sheffield, gibt es etwas, das Sie mir nicht gesagt haben? Was auf den Falklands passiert sein könnte?

Max: NEIN, natürlich nicht! Nein, ich rede viel mehr von dem… von… von… von dem, was wir gerade tun wollten. Es… wäre einfach ein Fehler.

Fran: Also, jetzt weiß ich gar nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Sie geben mir ständig unterschiedliche Signale. Ich denke, Sie wollen mich?!

Max: Aber natürlich WILL ich SIE! Sie sind sexy, eine besonders schöne Frau!

Fran: Wissen Sie, das wär der richtige Zeitpunkt, um diesen Streit zu beenden. (will ihn wieder küssen)

Max: Miss Fine (drückt sie weg), sehen Sie's denn nicht? Sehen Sie nicht, was wir zwei beinah gemacht hätten. Das wäre ein sehr ernster Schritt gewesen. Mit Ihnen macht man doch keinen One-Night-Stand!

Fran: Mit MIR? Oh ja, nein, natürlich nicht! Hör'n Sie, Mr. Sheffield, ich dachte immer, dass wir zwei mal zusammen landen würden, aber… Wenn es JETZT nicht passiert, wird es NIEMALS passieren!

Max: Ich habe NICHT gesagt, dass es NIE passieren wird…

Fran: Tja, ich denke, meine Chancen können nur schlechter werden, während ich mich langsam in Yetta verwandle! Vier Jahre, es reicht langsam, ich ertrage das nicht mehr, es ist zu schwierig! Ich verschwinde, ich halt das nicht mehr aus! (fängt an, einen Koffer zu packen)

Max: Hör'n Sie, Miss Fine! (schmeißt den Koffer zur Seite) Ich werde meinem Verlangen nicht nachgeben, das Risiko ist viel zu hoch! Ich bin immerhin so 'n verdammter Gentleman!

(Telefonklingeln)

Max (nimmt ab): Ja, was ist los? Oh, Miss Fine, gehen… gehen Sie nicht…

Fran: Tut mir leid, ich ertrag das nicht mehr. Es ist vorbei!

Max: Niles hatte einen Herzinfarkt.

Fran: Hah!

 

Szene 7:

(New York, Krankenhaus)

Fran: Ich kann einfach nicht fassen, dass Niles einen Herzinfarkt hatte. Wieso bin ich nur weggefahren? Wieso bin ich nur nach London gefahren?

Max: Miss Fine, Sie können sich nicht die Schuld geben.

Fran: Hab ich mit IHNEN gesprochen?

(C.C. kommt aus einem Krankenzimmer)

Max: C.C., Gott sei Dank. Wo ist er, geht's ihm gut?

CC: Da drin, weiß ich nicht. Maxwell, ich schwör dir, alles war vollkommen normal. Ich hab gesagt, ich wünschte, ich wär mit dir nach England gefahren und er: "Klar, dann hätten Sie ihr altes Viertel besuchen können, Stonehenge!" Und dann hab ich gesagt: "Oh, Sie meinen, wo die Eier versteinerte sind, als IHRE!" Die Antwort fand ich so clever. Und dann ist etwas ganz Unheimliches passiert.

Fran: Er hatte den Herzinfarkt?

CC: Nein, noch nicht.

Fran: Oh, oh.

CC: Ich stehe da und warte auf seine Retourkutsche – und NICHTS!

Fran: Hah!

CC: Ich geb sogar noch eins drauf und sag: "Lassen Sie mich nicht hässlich werden!" Aber dann verdreht er die Augen, bis man nur noch das Weiße sieht und bricht vor mir zusammen.

(ein Toter wird aus dem Zimmer geschoben)

CC: AH! Ich hab ihn umgebracht! Es ist alles MEIN Fehler! (legt sich auf ihn drauf) OH, VERLASS MICH NICHT!

Frau (kommt aus dem Zimmer): Hey, Hector, wer ist die? Häh, wer ist das Weibsstück?! (schlägt mit ihrer Tasche auf C.C. ein)

(verschwinden aus dem Bild, ein Arzt kommt aus dem Raum)

Max: Oh, Doktor, ich bin Maxwell Sheffield, Niles' Arbeitgeber. Wie geht es ihm?

Doc: Tja, er hatte einen leichten Herzinfarkt, aber ich bin sehr optimistisch. Kommen Sie, Sie können zu ihm.

(sie gehen rein)

Fran: Oh, Mr. Sheffield, sehen Sie nur, er sieht so hilflos aus!

Max: Hören Sie, Doktor. Dieser Mann hat mir mein ganzes Leben lang beigestanden. Sie MÜSSEN ihm helfen, Geld ist kein Thema!

Fran: Oh Gott, sehen Sie ihn sich an. Wie konnte er nur die Augenbrauen nicht mitfärben?

Doc: Er wird sicher wieder gesund werden. Er muss sich nur die Leberpastete, den Camembert und die Mousse au Chocolate verkneifen.

Fran (nimmt die Pralinenschachtel, die neben Niles' Bett steht): Dann wären diese Pralinen wohl pures Gift für ihn. Aber sie werden UNS durch die schwere Zeit helfen.

(alle drei nehmen eine Praline)

Max: Und Doktor, ist sein Zustand angenehm?

Doc: Er hat 10 mg Morphium bekommen.

Fran: Ooh, dann ist sein Zustand SEHR angenehm.

 

Szene 8:

(Küche)

Max: Miss Fine…

Fran: Mr. Sheffield...

Max: Miss Fine, ich… ich wollte Ihnen nur noch mal dafür danken, dass Sie mir in dieser überaus schwierigen Zeit beistehen.

Fran: Jetzt lassen Sie mich mal was klarstellen: Ich bleibe nicht IHRETWEGEN! Ich will nur, dass die Kinder gute Hausmannskost bekommen, solange Niles im Krankenhaus bleiben muss.

Max: Ah, apropos Hausmannkost. Vergessen Sie bitte nicht, es selber zu kochen, ja? Wir haben noch keinen Roboter.

Fran: Verzeihung, wenn ich etwas bestellt habe. Ich hatte schließlich ein ganzes Haus zu putzen.

Grace (kommt mit Putzzeug und einer Klobürste rein): Ich bin fertig mit den Klos. (zeigt auf Maxwell) Und ich werde nie Jungs in die Welt setzen! (geht nach oben)

Max: Fehlt bloß noch, dass Sie Brighton und Maggie losschicken, um meine Sachen von der Reinigung zu holen.

Fran: Machen Sie sich nicht lächerlich!

(Maxwell verlässt den Raum, Maggie und Brighton kommen mit seinen Sachen rein)

Fran: Ok, geht nach oben. Hopp, hopp, hopp!

(C.C. kommt mit dem Staubwedel rein)

Fran: Och, Miss Babcock. Ah, möchten Sie vielleicht eine Tasse frischen Kaffee?

CC (trinkt einen Schluck): Das ist kein Kaffee, das ist Soße!

(Fran sieht sie unschuldig an)

CC: Oh danke, Nanny Fine. Er fehlt mir so sehr!

Fran: Oh. Wissen Sie, ich wollte ihn im hohen Pass einschenken und drüberdribbeln, aber das macht zuviel Schmutz und die Kinder waren alle beschäftigt.

CC: Ich weiß, alle denken, Niles und ich hassen einander, aber… das ist die einzige Art von Beziehung, die ich haben kann. Wer mich richtig kennt, weiß, dass ich ganz schön gestört bin.

Fran: Oooh, ich weiß, ich weiß. (umarmt sie ein wenig)

CC: Sehen Sie nur, wie nett Sie sind. Ich sollte wirklich einen Weg finden, mich zu revangieren.

Fran: Oh!

CC: Aber das werd ich nicht, das ist nicht meine Art.

 

Szene 9:

(Krankenhauszimmer)

(Doktor misst Niles' Puls)

Fran (kommt rein): Hi, Doc! Ich hab Niles selbstgemachtes Karamell mitgebracht. Kann er das schon essen?

Beide: Nein! (nehmen jeweils ein Stück, Doktor verlässt den Raum)

Fran: Oh Niles. Sie sehen so süß aus. Ich wünschte, ich könnte irgendetwas für Sie tun. (holt einen Make-up-Stift aus der Tasche, beginnt, seine Augenbrauen zu bemalen) Oh Niles, alles ist so kompliziert. Ich wünschte, Sie wären wach, dann könnten wir uns über Mr. Sheffield unterhalten. Sie haben sich noch mehr gewünscht, dass wir zusammenkommen, als Ma. – Na ja, vielleicht nicht mehr, als Ma. Wie süß Sie aussehen. Was geht in Ihrem kleinen Kopf nur vor?

 

Szene 10:

(Traum, Büro)

Fran: Oh, kommen Sie, Mr. Sheffield. Das sind schon 22 Jahre. Können Sie mir nicht endlich sagen, dass Sie in mich verliebt sind?

(Niles) Max: Miss Fine, ich mach mir Gedanken, wegen der Kinder.

Fran: Aber Gracie ist 40!

(C.C. und "Niles" kommen rein)

CC: Maxwell, tut mir leid, dass ich zu spät bin, aber durch meine Freund war ich die ganze Nacht draußen.

(Maxwell) Niles: Oh, hat er wieder heimlich das Türschloss gewechselt?

(verlässt den Raum)

CC: Eigentlich hab ich gar keinen Freund. Ich wollte dich eifersüchtig machen. Hat es funktioniert?

(Niles) Max: Das werden wir gleich wissen. (nimmt sie in den Arm)

Fran: Moment mal, ich dachte, ihr zwei könnt euch nicht ausstehen?

(Niles) Max: Miss Fine, Sie sind kein Niles, Sie wissen nicht alles, was in diesem Haus vor sich geht. (küsst C.C.)

 

Szene 11:

(Krankenzimmer)

Max: (kommt rein): Oh, Miss Fine. Tut mir leid, ich werde draußen warten.

Fran: Oh, schon in Ordnung, Mr. Sheffield. Sie können bleiben. Wir können uns Niles teilen. Er ist wie das Kind unserer Liebe. Wissen Sie, es ist ja nett, dass Sie ihm was mitgebracht haben, aber er darf keine Süßigkeiten essen.

(öffnet die Tüte)

Max: Das sind nur Trockenfrüchte.

Fran (wirft die Tüte aufs Bett): Oh, die kann er haben.

Max: Wissen Sie, Miss Fine, es ist so eigenartig, ihn da so liegen zu sehen. Selbst als wir beide noch Kinder waren, war ER immer schon mein Beschützer. Er hat mir durch Eton geholfen. Ich war kein besonderer Schüler. Er hat mir bei den Mädchen geholfen.

Fran: Na ja, ein Kerl mit einem Butler wirkt ziemlich anziehend.

Max: Wissen Sie, Miss Fine. Sobald er gesund ist, wird sich 'ne Menge ändern. Als aller erstes werd' ich Niles Samstags frei geben… Nein, Samstags brauch' ich ihn… tja…

Fran: Oh, ich sag's Ihnen. Das bringt einen wirklich zum Nachdenken, nicht wahr? Wie unvorhersehbar das Leben sein kann.

Max: Sehr richtig, deswegen muss man jeden Tag voll ausnutzen.

Fran: Hmhm. Man weiß nie, wann der Letzte ist.

Max: Nein.

(Fran sieht ihn an, beide kommen sich näher, er küsst sie erst ganz zaghaft, dann immer leidenschaftlicher, Fran legt sich nach hinten aufs Bett, Maxwell auf sie drauf, zieht den Vorhang zu, Niles wacht auf)

Fran: Oh, Mr. Sheffield!

CC (kommt rein): Oh Niles, oh mein Gott, ich bin ja so froh, dass Sie wieder wach sind. Wie fühlen Sie sich? Kann ich vielleicht irgendetwas Gutes für Sie tun?

Niles: Tja, ich… ich hätte gern ein zweites Kissen… (zeigt aufs andere Bett)

CC: Selbstverständlich.

(C.C. steht auf, zieht den Vorhang zurück)

CC: AAAAAAAAAHHHHHHHHH!!!!!!!!!!!!!!!!

(Niles blickt ganz unschuldig)

 

Abschlussszene:

(der Glückwunschkuchen zur 100. Folge ist zu sehen)

Fran: Das gesamte Team der Nanny dankt Ihnen für 100 phantastische Folgen. Die wären ohne Sie nicht machbar gewesen. Auf die nächsten 100!

(Sylvia streicht mit dem Finger über die Torte)

Fran: Ma! (haut auf ihre Hand)