Serienabc
Der Mount Everest - mit 8848 Metern der höchste Gipfel der Erde - zieht die Menschen auf mystische Weise an. Doch der Aufstieg ist mit großen Gefahren verbunden, die oft unterschätzt werden. Die 6-teilige Reihe dokumentiert den dramatischen Aufstieg einer Gruppe von Individualisten auf das Dach der Welt. Russell Brice, einer der weltweit erfahrensten Mount Everest-Guides, führt die Gruppe aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen zum Gipfel. Die Dokumentation zeigt, welche Opfer ihnen dabei abverlangt werden und wie die Bergsteiger mit den extremen körperlichen und mentalen Belastungen umgehen. Zu den Expeditionsteilnehmern gehören: ein Feuerwehrmann aus Los Angeles, der für die Bergbesteigung eine Hypothek auf sein Haus aufgenommen und sein Motorrad verkauft hat, ein Notarzt aus Oregon, der zum ersten Mal am Everest ist und eine dramatische Rettungsaktion leiten wird, ein asthmakranker Ironman-Teilnehmer aus Dänemark, der den Gipfel ohne Sauerstoff erklimmen möchte und der Neuseeländer Mark Inglis, der eine ganz außergewöhnliche Herausforderung zu bestehen hat - Inglis ist der erste doppelt Beinamputierte, der den Everest bezwingt. Alle Bergsteiger stellen sich der gewaltigen Herausforderung Mount Everest und überwinden ihre Ängste - doch nicht alle erreichen den Gipfel ...
Staffel 01
In der ersten Folge der Dokumentarserie "Everest - Höllentrip in eisige Höhen" lernen die Zuschauer das Expeditionsteam kennen, das sich dem Extremabenteuer Mount Everest stellt. Da sich der menschliche Körper nur langsam an die Höhe gewöhnt, sind bereits für den Weg zum Startpunkt der Expedition, dem Basislager, sieben Etappen erforderlich. Das Lager liegt in ca. 5.300 m Höhe und damit höher als der höchste Gipfel der Rocky Mountains. Schon auf den ersten Etappen des langen Weges wird dem Team die Härte der Bergwelt schlagartig bewusst, als Expeditionsleiter Russell Brice sie unter Tränen darüber informiert, dass einer der Sherpas an der Höhenkrankheit gestorben ist. Die Bergsteiger sind betroffen, und auch Brice wird kurzzeitig aus der Bahn geworfen - in 13 Jahren hat er 137 Menschen zum Gipfel geführt, ohne bis dato auch nur einen einzigen Mann zu verlieren.
Der Mount Everest, mit 8848 Metern der höchste Gipfel der Erde, zieht die Menschen auf mystische Weise an. Doch der Aufstieg ist mit großen Gefahren verbunden, die oft unterschätzt werden. In der sechsteiligen, fesselnden Dokumentarserie "Everest - Höllentrip in eisige Höhen" begleitet DMAX eine Gruppe von Individualisten beim dramatischen Aufstieg auf den höchsten Berg der Erde. Dank modernster Filmtechnologie, z. B. spezieller Höhen-Videokameras und Kameras an den Helmen der Sherpas dokumentiert die Serie jeden Schritt der Expedition, alle Höhen und Tiefen, alle Kämpfe und Triumphe des zweimonatigen Abenteuers. Unter der Leitung des Neuseeländers Russell Brice, einem der weltweit erfahrensten Mount Everest-Führer, machen sich die Bergsteiger zum Gipfel auf. Zu den Expeditionsteilnehmern gehören: ein Feuerwehrmann aus Los Angeles, der für die Bergbesteigung eine Hypothek auf sein Haus aufgenommen hat, ein Notarzt aus Oregon, der zum ersten Mal am Everest ist und eine dramatische Rettungsaktion leiten wird, ein asthmakranker Iron-Man-Teilnehmer aus Dänemark, der den Gipfel ohne Sauerstoff erklimmen möchte und der Neuseeländer Mark Inglis, der eine ganz außergewöhnliche Herausforderung zu bestehen hat: Inglis ist der erste doppelt Beinamputierte, der den Everest bezwingt. Alle Bergsteiger stellen sich der gewaltigen Herausforderung Mount Everest und überwinden ihre Ängste - doch nicht alle erreichen den Gipfel.
Die Höhencamps sind errichtet und die Wettervorhersage ist viel versprechend - das Warten hat ein Ende. Expeditionsleiter Russell Brice teilt die Gruppe für den fünftägigen Anstieg vom vorgeschobenen Basislager bis zum Gipfel des Mount Everest in zwei Teams ein. Die besten Bergsteiger bilden das von Bill Crouse geführte Team Eins, darunter auch Brett Merrell, Feuerwehrmann aus Los Angeles, Notarzt Terry O'Connor und der unter Asthma leidende Däne Mogens Jensen. Zum Team Zwei, angeführt von Mark Woodward, gehören der doppelt beinamputierte Mark Inglis, der Motorrad-Konstrukteur Tim Medvetz aus Hollywood und Max Chaya, ein Bergsteiger aus dem Libanon. Der Weg zum Gipfel führt die Bergsteiger über vier Höhencamps. Unmittelbar nach dem dritten Camp beginnt auf über 8.000 Metern die so genannte "Todeszone". Hier ist der Sauerstoffgehalt der Luft um 70 % niedriger als auf der Höhe des Meeresspiegels. Alle Teilnehmer der Expedition werden spätestens hier mit extremen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Russel Brice warnt die Teilnehmer am Abend vor dem Aufbruch eindringlich vor den drohenden Gefahren. Der erfahrene Bergführer betont, dass er das Leben der Sherpas nicht für den Ehrgeiz anderer aufs Spiel setzen wird und sich jeder an seine Anweisungen zu halten hat. Wird es der asthmakranke Mogens Jensen wirklich ohne Sauerstoffgerät auf den Gipfel schaffen? Und wie kommt der beinamputierte Neuseeländer Mark Inglis beim Aufstieg auf den höchsten Berg der Welt mit seiner eingeschränkten Beweglichkeit zurecht? Die dritte Episode der Dokumentarserie "Everest - Höllentrip in eisige Höhen" schildert die Spannung, die Sorgen und extremen Belastungen mit denen die Expeditionsteilnehmer auf ihrem Weg von Camp zu Camp zu kämpfen haben.
Der Sturm, der über Camp 3 hinwegfegt, ist so heftig, dass die erste Gruppe der Bergsteiger ihren Standort nicht verlassen kann und auf 7.900 Meter Höhe festsitzt. Die gesamte Expedition stockt. Bergführer Russell Brice muss beide Gruppen für eine weitere Nacht in den Camps lassen und damit die Gesundheit des Dänen Mogens riskieren, der ohne Sauerstoffgerät unterwegs ist. Am nächsten Tag gibt Russel endlich das "Go" für den Aufstieg: Team Eins bewegt sich in die Todeszone. Durch die extreme Höhe stellt der Körper hier die Verdauungsaktivitäten ein und baut Muskelgewebe ab, um Energie zu gewinnen. Die Todeszone ist für jeden hoch riskant, besonders aber für den asthmakranken Mogens. Nach einer kurzen Pause im letzten Höhencamp brechen die Männer um 1 Uhr nachts zum Gipfel auf. Außer ihnen sind weitere Gruppen zum letzten Aufstieg unterwegs, darunter auch unerfahrene Bergsteiger, die an Sicherheitsseilen hintereinander hängen und die Nachfolgenden in große Gefahr bringen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt: Bei Team Eins setzen bereits Erfrierungen ein und der Sauerstoff geht zu Ende. Werden es die Männer schaffen, zum Gipfel zu gelangen und sicher abzusteigen?
Einzelne Mitglieder des ersten Teams haben den Gipfel des Mount Everest erreicht. Beim Abstieg werden die Bergsteiger in einer Höhe von über 8500 Metern jedoch von Mitgliedern anderer Expeditionen behindert. Mittlerweile haben die Individualisten eine Marathontour von fast 18 Stunden hinter sich, und bei Temperaturen bis Minus 40 Grad Celsius erleiden fast alle Teilnehmer Erfrierungen. Am letzten Höhencamp angekommen, bekommt Team Zwei von Expeditionsleiter Russell die Anweisung, den Gipfelversuch um zwei Stunden vorzuziehen. Während einige Teammitglieder, wie der gehandicapte Neuseeländer Mark Inglis, große Widerstandsfähigkeit beweisen, haben andere vom Start weg immense Probleme. Russell Brice weist seinen Führungs-Sherpa an, sich um die schwächeren Bergsteiger zu kümmern. Er selbst hilft einem türkischen Team, das in Schwierigkeiten geraten ist. Als erster doppelt beinamputierter Bergsteiger, der den Everest bezwingt, geht Mark Inglis in die Geschichte ein, aber für Euphorie bleibt am Gipfel wenig Zeit, denn andere Teammitglieder sorgen für Unruhe. Sie ignorieren Russells Anweisungen umzukehren und bringen sich damit in große Gefahr. Der Expeditionsleiter ist durch eine Analyse von Geschwindigkeit und Distanz zum Schluss gekommen, dass der verbleibende Sauerstoff für den Weg zum Gipfel und einen sicheren Abstieg bei den langsameren Bergsteigern nicht reichen wird. Da sich 80 Prozent aller Bergunfälle beim Abstieg ereignen, stuft Russell das Risiko als sehr hoch ein. Die Expeditionsteilnehmer, die nicht umkehren wollen, begeben sich in Lebensgefahr.
Die meuternden Bergsteiger aus Team Zwei leiden immer noch am "Gipfelfieber" und weigern sich umzukehren. Bergführer Russell macht ihnen klar, dass sie sterben werden, wenn sie seine Befehle nicht befolgen. Doch die Männer sehen nur den Gipfel in bloß 350 Metern Entfernung - eine tödliche Falle, denn ihr Sauerstoff würde für den Abstieg nicht mehr reichen. Endlich gelingt es anderen Teammitgliedern, die Gefährten zum Umkehren zu bewegen, doch diese sind durch die extreme Kälte inzwischen am körperlichen Limit. Auch alle anderen Bergsteiger sind extrem erschöpft. Für den Libanesen Max Chaya wird der Triumph des Gipfelsturms durch die Begegnung mit einem sterbenden Bergsteiger überschattet. Mark Inglis muss einen besonders hohen Preis für das Erreichen seines Ziels zahlen: Durch schwere Erfrierungen verliert er einen weiteren Teil seiner Beinstümpfe und kommt nur noch mit Hilfe der Sherpas den Berg hinunter. Bei keiner von Russells bisherigen Expeditionen haben so viele Teilnehmer Erfrierungen davongetragen. Mit insgesamt 11 Toten ist es eine der bisher schlimmsten Saisons am Everest. Doch auch in Zukunft werden Bergsteiger aus der ganzen Welt Schlange stehen, um ihren Traum vom höchsten Punkt der Erde zu erfüllen.
Staffel 02
Die Stimmung im Base Camp ist gut und alle Expeditionsteilnehmer bereiten sich auf den großen Aufstieg vor. Erstes Ziel ist das Advanced Base Camp auf 6.300 Metern Höhe. Der geringe Sauerstoffgehalt der Luft macht den Bergsteigern bereits zu schaffen und Monica Piris, die Team-Ärztin, hat alle Hände voll zu tun. Auch Russel Brice kommt seinen Pflichten als Expeditionsleiter nach und stellt Fitness und Können der Gipfelstürmer auf die Probe: in voller Montur muss jeder eine 100 Meter hohe Eiswand hinaufklettern. Die oberen Abschnitte der Route werden weit anspruchsvoller und gefährlicher. Für unerfahrene oder unzureichend trainierte Bergsteiger wäre dies der sichere Tod.
Bei den Expeditionsteilnehmern wächst die Anspannung. Kein Wunder, denn die bevorstehende Kletter-Etappe vom Advanced Base Camp bis zu North Col ist auch für erfahrene Bergsteiger eine große Herausforderung: Vor Russel Brice und seinem Team türmt sich eine mächtige Eiswand auf, die in nur fünf Stunden bezwungen werden muss. Ein Wetterumschwung hätte jetzt fatale Folgen. Auch die schwindenden Kräfte unter der extremen körperlichen Belastung machen sich bei den Bergsteigern bemerkbar. Ein japanisches Team-Mitglied leidet unter der Höhenkrankheit und muss auf dem schnellsten Weg zurück ins Base Camp. Ob es die anderen Abenteurer bis zum Gipfel schaffen?
Die Klettersaison 2007 auf dem Mount Everest war so tödlich und kontrovers wie seit Langem nicht mehr. Im April und Mai führte der Everest-Experte Russell Brice wieder eine Gruppe wagemutiger Bergsteiger über die tibetische Nordroute auf das Dach der Welt. Ein Filmteam dokumentiert die spannende, zweimonatige Expedition von Anfang an. Nachdem Mogens Jensen und Tim Medvetz bereits 2006 am höchsten Berg der Welt gescheitert sind, starten sie nun ihren zweiten Versuch. Mit Betsy Huelscamp, einer Journalistin aus L.A., ist erstmals auch eine Frau dabei. Wird sie es auf den Gipfel schaffen? Schlaflosigkeit, Herzrasen und Erbrechen gehören bereits im Advanced Base Camp (ABC) auf 6.300 Metern Höhe zur Tagesordnung. Gelingen und Scheitern des ehrgeizigen Abenteuers liegen auch in der zweiten Staffel eng beieinander und der Zuschauer wird Zeuge von Atem beraubenden Wagnissen unter extremsten Bedingungen.
Nach einer wüsten Zechtour mit Freunden beschließt Rod Baber, den höchsten, den unberechenbarsten, den gefährlichsten Berg der Erde zu erklimmen. Mittlerweile ist aus der Schnapsidee bitterer Ernst geworden. Unter der Führung eines Profis stellt er sich der Prüfung seines Lebens, einer zweimonatigen Expedition über die tibetische Nordroute. Mit dabei auf der packenden Pilgerreise: eine Ärztin, eine Journalistin, ein Biker und das Filmteam.