Serienabc
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Staffel 01
Eine Kletterübung als Mutprobe bringt einen Flachlandtiroler in eine ausweglose Situation. Der Rettungsruf erreicht den Bergwachtchef Martin Kramer. Gemeinsam mit Conny Leitner und den anderen Bergwachtlern gelingt es, den Jungen aus seiner verzweifelten Lage zu befreien. Im Hotel Böglerhof ist Chefin Christl Meierhofer sauer. Ihr Sohn Stefan flirtet ungeniert mit der hübschen Angestellten Tanja. Ihre Laune bessert sich, als Martin Kramer nach gelungenem Bergwachteinsatz zum Abendessen auftaucht. Unterdessen hängt im Kramerhof der Haussegen schief. Conny gibt seiner Freundin Lissi für die am nächsten Tag geplante Bergtour auf die Zwölferspitze einen Korb. Lissi muß den gefährlichen Klettersteig mit dem eher unerfahrenen Stefan allein in Angriff nehmen. Ihr Vater Martin Kramer ist deswegen ziemlich beunruhigt. Denn gerade an diesem Berg hat er vor fünf Jahren seine Frau verloren. Und während Wildbach zu einem scheinbar wunderbaren neuen Tag erwacht, hat sich das Unglück schon zwei neue Opfer ausgesucht. Wanderer hören Hilferufe aus der Zwölferspitze. Für die eilig herbeigerufene Bergwacht bestätigen sich die schlimmsten Befürchtungen: Stefan und Lissi baumeln hilflos an Seilen in der Wand - unter ihnen der Abgrund.
Noch drückt der Bergtod von Christls Sohn Stefan auf die Gemüter der Wildbacher, da naht schon neues Unheil. In das Lebensmittelgeschäft an der Hauptstraße ist eingebrochen worden. Und während die Polizei noch mit der Spurensicherung beschäftigt ist, bekommt die Bedrohung zwei Gesichter: Die Ausbrecher Jürgen und Manni verbergen sich in einem Heustadel oberhalb des Ortes. Die Brüder sind auf der Flucht in den Süden von einem Motorschaden überrascht worden. Und ihr Gefühl, in Wildbach in einer Mausefalle zu sitzen, trügt sie nicht. Denn schon bald macht die Polizei ihren Wagen ausfindig, und den beiden Ausbrechern bleibt als letzter Ausweg nur noch die Flucht über die grüne Grenze ... Unterdessen kommen sich Christl Meierhofer und Martin Kramer näher. Beide verbindet das Schicksal, frühzeitig einen geliebten Menschen in den Bergen verloren zu haben. Christl möchte, daß Martin sie bei einer Klettertour zur Absturzstelle ihres Sohnes führt. Am nächsten Tag soll es zur Kleinen Kanzel gehen. Genau dort verläuft auch der Fluchtweg, für den sich Jürgen und Manni entschieden haben. Ein Gewitter am Abend des nächsten Tages führt alle zum Showdown in einer Schutzhütte zusammen.
Erstmals soll eine Geländewagen-Rallye am Törl ausgetragen werden. Conny Leitner hat sich mit Haut und Haaren dem Ereignis verschrieben. Aber bis auf Alois, der selbst mit einem Marano-Jeep teilnehmen will, trifft er auf Ablehnung bei seinen Freunden. Als überregionaler Ausrichter tritt der Münchner Karl Neuhaus in Erscheinung. Neuhaus sucht im Ort nach weiteren Sponsoren, beißt aber damit bei der Leiterin des Fremdenverkehrsbüros Lissi und Hotelchefin Christl auf Granit. Die steht auch sonst unter Druck, denn es ist Hochsaison. Flori richtet sich mit Martins Hilfe ein uraltes Moped her. Als er eine Probefahrt im Marano den Törl hinauf unternimmt, überschätzt er seine Fähigkeiten und befindet sich plötzlich in auswegloser Lage über dem Abgrund. Unterdessen muss Conny erkennen, dass er Start- und Sponsorengelder in fünfstelliger Höhe einem Betrüger überlassen hat - Karl Neuhaus. Abkassieren und dann abseilen heißt sein Motto. Conny glaubt noch eine Chance zu haben: Neuhaus will auch dem Tankstellenbesitzer Alois das Geld aus der Tasche ziehen. Doch diesmal hat er seine Rechnung ohne die Bergwachtler gemacht.
Im Böglerhof ist das Ehepaar Mattes abgestiegen. Ralph Mattes entpuppt sich bald als Zocker, der im nahe gelegenen Spielcasino Nacht für Nacht Geld verspielt, während seine Frau Carola bald den Annäherungsversuchen von Conny nachgibt. Dessen Freundin Lissi lässt sich unterdessen von dem neuen Polizisten Bernd in die Disco führen. Alois versucht immer noch, Tanja für sich zu gewinnen. Auch Christls Beziehung zu Martin Kramer macht keine Fortschritte. Erst der Auftritt von Nicki in Wildbach führt alle Paare glücklich zusammen. Ralph hetzt wieder einmal in der Spielbank dem Glück hinterher. Seine Frau wartet allein im Hotelzimmer. Als am nächsten Morgen das Bett neben ihr leer ist, macht sie sich schon die größten Sorgen: Ralph hatte was von einer Lebensversicherung gemurmelt, die im Todesfall ausgezahlt würde. Dann entdeck Carola einen Rucksack mit Geld. Die Polizei hält das für die Beute aus einem nächtlichen Überfall auf einen Geschäftsmann vor der Spielcasino. Gemeinsam stöbern sie Ralph auf einem Berggipfel auf. Er hat das Geld tatsächlich gewonnen. Die Freude darüber wird aber schnell getrübt: Alois stößt den Rucksack mit dem Geld in den Abgrund.
Jessica Berger, eine in die Jahre gekommene Bühnendiva, ist nach einem Streit mit ihrem Ehemann rein zufällig in Wildbach gelandet. Wild entschlossen, das Beste draus zu machen, umgarnt sie Martin. Dessen Beziehung zu Christl steht wieder einmal nicht zum Besten, seit eine gemeinsame Wanderung im Streit endete. Auch bei den anderen ist Jessica nicht zu stoppen: In Connys Sportgeschäft redet sie auf die Verkäuferin Inge ein, selbstbewußter aufzutreten, um sich so endlich einen Mann zu angeln. Und zum Ärger von Conny setzt sie auch dessen Freundin Lissi bei einer Mountainbike-Tour einige Flausen in den Kopf. Aber bald wird sich Jessica ihrer eigenen Einsamkeit bewußt. Auf einer Bergtour inszeniert sie einen Unfall, um bei der Rettungsaktion Martin näherzukommen. Doch der reagiert anders als erwartet und schließt nach seiner Rückkehr Christl wieder in die Arme.
An einem unberührten Bergsee bei Wildbach sind zwei Taucher in geheimer Mission unterwegs. Eric und Ingo suchen nach Kisten mit einem Nazischatz. Eric hofft, sich mit dem neuen Reichtum in die Südsee absetzen zu können - Ingo will mit seinem Anteil eine alte Familienschuld sühnen. Erics Verletzung zwingt sie, Hobbytaucher Conny in ihr Vorhaben einzuweihen. Der hat nichts Eiligeres zu tun, als Lissy davon zu erzählen. Dadurch wird er für Eric und Ingo zum Sicherheitsrisiko. Sie wollen ihn nach der Bergung für immer zum Schweigen bringen... Und dann ist es ausgerechnet Conny, der an der tiefsten Stelle des Sees die zwei ominösen Kisten entdeckt. Unterdessen können Christl und Martin nach der ersten gemeinsamen Nacht ihre Liebe nicht länger vor Lissi verheimlichen. Die ist mal wieder von ihrem Conny enttäuscht und verabredet sich mit dem feschen Bernd Ferstl. Christls Sohn Flori vertreibt sich die Tage mit zwei Freundinnen.
Bergwachtler Emmeran begeht sein 50. Dienstjubiläum als Bergwachtmitglied. Aber schon am nächsten Tag stimmt für den knorrigen Wildbacher die Welt nicht mehr. Dr. Hofer vermutet bei ihm ein Bronchialkarzinom. Entsetzt flüchtet Emmeran auf seine Alm. Doch statt Ruhe findet er eine Horde affektierter Städter, die ihn mit Rapmusik zudröhnen. Unterdessen ist auf dem Kramerhof ein neuer Gast eingetroffen. Freeclimber David will eine Wettkampfpause zum Training an der verschwiegenen Grottenwand nutzen. Lissi ist schnell begeistert von dem sympathischen David. Sie hat mit Conny eine Trennung auf Zeit vereinbart, die der nutzt, um bei Annette zu landen. Sie gehört zu der Kletterclique um Kai, die zu Rapklängen im Felsen herumhangelt - und sich eines Morgens mit Emmerans Rache konfrontiert sieht: Der Alte hat den Felsen mit Kuhmist übergossen. Conny organisiert ein Wettklettern zwischen Kai und David an der Grottenwand. Unter lautstarker Anfeuerung der Wildbacher beginnen die beiden ihren Kletterkrieg.
Familie Wenzel aus Frankfurt zieht es zum Bergwandern, auch wenn ihre beiden Söhne Matthias und Klaus sich einen Spaß daraus machen, den kleinen Toni beim BMX-Radrennen zu besiegen und anschließend auszulachen. Unterdessen bastelt Martin Kramer an seinem Geburtstagsgeschenk für Christl Meierhofer. Bei einem lauschigen Abend zu zweit will er sie mit einem eigenhändig restaurierten Wohnmobil überraschen. Gleich am nächsten Morgen soll es in den Süden gehen. Conny schlägt sich mit schwieriger Kundschaft herum und nimmt freudig zur Kenntnis, dass Polizist Bernd endlich aus dem Kramerhof ausziehen will. Schon lange war es ihm ein Dorn im Auge, dass der gut aussehende Typ mit seiner Freundin Lissi unter einen Dach wohnt. Am nächsten Morgen braut sich ein Unwetter über den Bergen von Wildbach zusammen. Christl und Martin wollen gerade zum Kurztrip ans Meer aufbrechen, da kommt die Nachricht von einer Steinlawine am Gamskar. Familie Wenzel ist vom Unwetter überrascht worden. Beim Versuch, den Rückweg abzukürzen, begraben die Felsbrocken Matthias unter sich.
Sportartikelhersteller Frank Kellermann macht mit seiner Frau Irmgard Urlaub in Wildbach - und Conny sich Hoffnung auf eine Bezirksvertretung der von Kellermann geleiteten Firma. Gemeinsame Bergtouren sind das einzige, was die Kellermanns noch zusammen unternehmen. Frank führt schon lange ein Doppelleben. Seine langjährige Freundin Elsa ist Frank nach Wildbach gefolgt. Er soll sich endlich entscheiden - ansonsten will sie ihr künftiges Leben mit einem anderen Mann teilen. Doch bei einer Scheidung von Irmgard ginge Frank weitgehend leer aus. Auf Elsa verzichten will er aber auch nicht. Bei einer Bergtour eskaliert der Streit zwischen den Eheleuten.Als Frank der Bergwacht den Absturz seiner Frau meldet, rechnet er damit, daß Irmgard tot gefunden wird. Für Elsa wäre er jetzt frei. Elsa hat unterdessen die Beziehung zu Frank überdacht und bereitet ihre Abreise vor. In ihr keimt ein schrecklicher Verdacht.
Wäre die deutsche Bergwacht doch nicht ein reiner Männerverein. So aber kann sich niemand vorstellen, dass die Repräsentanten der italienischen Abruzzen-Sektion zwei attraktive Frauen sind. Lea und Sandra stellen die am Bahnhof versammelten Wildbacher Bergwachtler vor immense Probleme. Sie hatten halt so einen richtig zünftigen Herrenabend vorbereitet. Als große Rettung entpuppt sich Christls Schwägerin Vroni Deschner, die wenigstens ein paar Brocken italienisch spricht. Vroni ist bislang nur allen auf die Nerven gegangen. Weil's mit ihrem Fredi nicht mehr so läuft, hat sie sich im Böglerhof einquartiert und spielt sich hier als Geschäftsführerin auf. Doch als Dolmetscherin und Alleinunterhalterin der Italienerinnen gewinnt Vroni wieder Selbstvertrauen. Gemeinsam mit Lissi und Tanja entwirft sie ein Pamphlet, auch in der Wildbacher Bergwacht Frauen zuzulassen. Das sorgt erst einmal für ganz schöne Verwirrung...
Winter in den Bergen - so hatten sich Christl und Martin die Rückkehr nach Wildbach nicht vorgestellt. Nach einer traumhaften Expedition durch die Sahara jagt nun eine Hiobsbotschaft die andere. Ein Seriendieb klaut den zahlreichen Skifahrern ihre Bretter und ein besorgter Lehrer hat Christl in einem Brief seine Nöte mit deren Sohn Flori geschildert, der sich im Münchner Internat allen pädagogischen Maßnahmen widersetzt. Geplagt von dem Gefühl, als Mutter versagt zu haben, sucht sich Christl ein Appartement in München. Sie will sich mehr Zeit für ihren Sohn nehmen. Indessen geht es in Connys Sportgeschäft drunter und drüber. Denn seit den Touristen serienweise die Skier geklaut werden, expandiert vor allem sein Skiverleih - ein Grund, warum nicht nur Alois Conny verdächtigt, hinter den Skidiebstählen zu stecken. Bei der Rettungsaktion für eine Blondine, die sich auf der Piste den Knöchel verletzt hat, wird die Idee geboren, den Dieb bei einer fingierten Bergwacht-Rettungsaktion zu stellen. Doch dann trauen die erstaunten Bergwachtler ihren Augen nicht, wer sich da über Alois' neue Skier hermacht.
Werbefotograf Andre Klein will in Wildbach mit den Models Nadja, Emanuelle und Cindy heiße Fotos im Schnee schießen. Conny ist natürlich mit Feuereifer bei der Sache, als es darum geht, die Mädchen beim Skifahren zu betreuen. Während er den Models dabei immer näher kommt, macht Hotelmanager Peter Baumann Lissi seine Aufwartung. Er möchte sich von ihr Wildbach zeigen lassen und hofft, so auch Zugang zu Christl zu finden. Auf deren Böglerhof hat es Baumann im Auftrag einer Hotelkette abgesehen. Und für viereinhalb Millionen kommt Christl tatsächlich ins Grübeln. Ihr Freund Martin Kramer plagt sich indessen mit ganz anderen Problemen. Seine neueste Erfindung, ein Gerät mit dem via Satellit in Bergnot geratene Kletterer metergenau aufgespürt werden können, erfordert hohe Investitionen. Bei Christl kommt Baumann vorerst nicht weiter. Dafür trifft sich Lissi mit ihm in München, der er prompt seine Liebe gesteht. Lissis Freund Conny ist zur gleichen Zeit mit seinen Gedanken ganz woanders. Denn in Wildbach läuft die Suche nach den Models auf Hochtouren: Sie sind abseits der Piste im tiefen Schnee versunken.
Schrecken im Skiparadies. Pistenrowdys fahren erst einen harmlosen Touristen über den Haufen und versetzen später Alois' Freundin Tanja in Angst und Schrecken. Während die Suche nach den beiden Übeltätern vorerst erfolglos verläuft, bewundert Ernie den Emmeran in seiner Bergwacht-Leitstelle. Wegen dessen Rettungsruf muss Martin die Arbeiten an seinem neuen Signalsystem unterbrechen. Für die aufwändige Technik der Patenterfindung hat Martin schon jede Menge Schulden gemacht. Jetzt droht die Bank, ihm den Geldhahn zuzudrehen, wenn er nicht den Kramerhof als Sicherheit einsetzt. Martin will wissen, wie seine Tochter Lissi dazu steht. Doch sie hat nur Augen für Peter Baumann, den smarten Hotelmakler. Der muss zwar eine bittere Pille schlucken, als ihm Christl eröffnet, dass sie den Böglerhof nun doch nicht verkauft. Dafür hofft er, bei Lissi endgültig landen zu können. Ein Treffen in München verläuft noch enttäuschend. Als er wenig später ein Liebes-Telegramm nach Wildbach schickt, hält die Angebetete nichts mehr. Sie schreibt einen Abschiedsbrief und folgt Peters Ruf. Freund Conny ahnt noch nichts von seinem Pech. Er und Alois helfen Bernd mit Feuereifer bei der Jagd nach den Rowdys. Auf der Piste kommt es schließlich zum Show-down.
Staffel 02
Doppeltes Unglück für Martin Kramer: Seine Existenz, der Fortbestand des Kramerhofes - alles hängt vom Erfolg seines Notrufsystems "Bergvox" ab. Ausgerechnet in dieser Situation eröffnet ihm Christl Meierhofer bei einer gemeinsamen Bergtour, dass sie eine Aufgabe bei Unicef übernehmen möchte und mit dem Gedanken spielt, Wildbach ebenso wie Martins Tochter Lissy zu verlassen. Damit nicht genug: Martin überwirft sich auch noch mit der neuen Leiterin des Fremdenverkehrsamtes, Eva Neureuther, die er für eine Interessentin für den Kauf des Kramerhofes hält. Und alles spitzt sich zu, als die eigens für Herrn Watanabe, dem Vertreter eines japanischen Konzerns, abgehaltene Demonstration des "Bergvox" zu einem Fiasko zu werden droht. In einer Aktion der Bergwacht sieht Martin Kramer die letzte Chance, die Funktionstüchtigkeit seines Notrufsystems unter Beweis zu stellen.
Robert Floerke, der sein Geld mit Luftaufnahmen verdient, hat in Wildbach zunächst wenig Glück. Denn nicht nur Sportgeschäftsbesitzer Conny zeigt keinerlei Interesse. Hartnäckig und charmant kann Floerke schließlich wenigstens Eva Neureuther im Fremdenverkehrsbüro von der Werbewirksamkeit einer Luftaufnahme von Wildbach überzeugen. Währenddessen steht überraschender Besuch vor Martin Kramers Tür. Michaela, die Tochter einer alten Liebe aus seiner Zeit in Australien, die in München einen Job als Werbegraphikerin angenommen hat. Mit ihrer selbstbewussten und unbekümmerten Art sorgt Michaela in der Wildbacher Männerwelt für einige Unruhe. Allen voran Conny und Günther Hofer sind von dem attraktiven Gast angetan. Weniger begeistert reagieren die beiden jedoch, als Michaela bei einem gemeinsamen Disco-Besuch das Angebot von Floerke annimmt, ihm bei seinen Luftaufnahmen zu assistieren. Als Michaela und Floerke am nächsten Morgen zu einem Flug über Wildbach starten, bahnt sich eine Katastrophe an. Floerke hat den Tankverschluss vergessen, in kurzer Zeit verliert die Maschine den ganzen Sprit und stürzt in einen Talkessel ab. Da die Nacht anbricht, gerät die Rettungsaktion der Bergwacht zum Wettlauf mit der Zeit.
Die Wildbacher Bergwacht hat Nachwuchsprobleme. Bei einem "Tag der offenen Tür" sollen Jugendliche für eine Mitgliedschaft geworben werden. Besonders interessiert zeigt sich ausgerechnet eine Clique junger Draufgänger, die schon mehrfach durch ihr unbedachtes Verhalten aufgefallen war: Wortführer Lukas hatte man mit seinem Gleitschirm aus einer Baumkrone retten müssen, und bei einer nächtlichen Skateboard-Raserei war er auf der unbeleuchteten Straße beinahe mit Conny zusammengestoßen. Immer mit einem blauen Auge davon-gekommen, hatten die Jugendlichen bislang nur Spott und coole Sprüche für die Bergwachtler übrig. Kein Wunder also, dass der zum Ausbildungsleiter gewählte Conny bei dem geplanten zweitägigen Lehrgang Probleme befürchtet. Ausgerechnet am Lehrgangswochenende kommt Michaela unangekündigt nach Wildbach. Natürlich ist sie enttäuscht, die Zeit nicht mit Conny verbringen zu können. Kurzerhand schlägt Martin eine gemeinsame Bergtour zum Ausbildungsort vor. Dort hat sich die Situation inzwischen dramatisch zugespitzt: Von der theoretischen Einführung gelangweilt, sieht Lukas am Fels seine Chance gekommen und klettert ungesichert in die Wand. Dabei versteigt er sich hoffnungslos - und Conny, der ihm schnell folgen muss, gerät selbst in Lebensgefahr...
In Wildbach ist das Survival-Fieber ausgebrochen. Verantwortlich dafür ist der Kleinbetrüger Rainer Sixt, genannt Sioux, der wegen seines naturfrevlerischen Verhaltens bald nicht nur der Bergwacht ein Dorn im Auge ist. Als Kompagnon kann er ausgerechnet Johannes, Eva Neureuthers Bruder, gewinnen. Trotz aller Bedenken vermittelt Eva, die dem mehrfach gescheiterten Johannes wieder auf die Beine helfen möchte, den beiden eine Gruppe gestresster Politiker für einen Survival-Kurs. Johannes und Sioux erweisen sich allerdings schnell als ungleiche Partner. Während Sioux nur auf den Profit aus ist, verfolgt Johannes durchaus idealistische Ziele. Im Verlaufe des Kurses kommt es vollends zum Zerwürfnis, als Sioux Johannes seine Betrugsdelikte gesteht. Weil er von der Polizei verfolgt wird, will er mit den ungeübten Politikern auf die Wildspitze steigen, um die eigene Haut zu retten. Johannes dagegen plädiert für einen Abbruch des Kurses, zumal ein Teilnehmer ernsthaft erkrankt ist. Mittlerweile trifft bei Eva Neureuther ein anonymer Erpresserbrief ein: Wenn nicht 100.000 DM bereitgestellt würden, sei das Leben der Politiker in Gefahr. Schweren Herzens entschließt sich Eva, Martin zu informieren...
Conny ist wieder einmal ganz in seinem Element: Zwei Spezln, mit denen er früher Wildbach unsicher gemacht hat, haben ihren Besuch angesagt. Um die alten Zeiten wieder aufleben zu lassen, will Conny einen Hüttenabend mit Damenbegleitung organisieren. Da kommen die beiden hübschen Touristinnen Viola und Tina, die mit einer Autopanne liegen geblieben sind, gerade recht. Mit Hilfe des Fachmannes Alois gelingt es Conny, diese Panne zu "verlängern" - der Hüttenabend zu sechst scheint perfekt. Für sich hat Conny natürlich Michaela als Begleiterin vorgesehen, die er in München jedoch nicht erreichen kann. Kein Wunder, denn Michaela ist bereits auf dem Weg zu ihm: Von ihrem Chef genervt, hat sie ihre Stelle in der Werbeagentur gekündigt. In Wildbach verpassen sich Michaela und Conny durch eine Kette unglücklicher Zufälle allerdings ständig. Daher geht Michaela auf Günther Hofers Vorschlag ein, gemeinsam eine Almwanderung zu unternehmen. Günther, der schon lange ein Auge auf Michaela geworfen hat, wittert seine große Chance. Und während Conny mit Tina und Viola, die sich von ihm gerne zum Hüttenabend überreden lassen, in der Disco auf sie wartet, muss Michaela feststellen, dass Günther bei der Wanderung offenbar auch eine Übernachtung miteingeplant hat.
Nach ihrer Kündigung zieht Michaela endgültig nach Wildbach. Quasi als letzte Amtshandlung gibt sie Unterlagen in einer Garmischer Firma ab, ohne zu ahnen, was sich dort hinter den Kulissen abspielt: Die Ehe der Firmeninhaber Jens und Magda Talheim scheint zum Scheitern verurteilt, vor allem seit Magda ein Verhältnis mit Geschäftsführer Olaf hat. Als Jens davon erfährt, kündigt er Olaf fristlos und flüchtet nach Wildbach, um dort in Ruhe zu überlegen, wie seine Ehe zu retten ist. Auf dem Weg dorthin wird der verzweifelte Jens von Michaela aufgegabelt, die sich schnell als gute Seelentrösterin erweist.Unterdessen erkennt Magda, daß sie noch immer zu Jens gehört, und fährt ihm hinterher. Alles könnte sich zum Guten wenden. Doch dann taucht plötzlich auch Olaf in Wildbach auf, der sich so leicht nicht abwimmeln lassen will und von Magda eine sechsstellige Summe als Abfindung fordert. Zufällig beobachtet Michaela die beiden, ohne jedoch den wahren Inhalt des Gespräches mitzubekommen. Als sie aus Mitleid Jens von dem Treffen erzählt, greift der in falscher Einschätzung der Situation zu einem letzten verzweifelten Ausweg. Und es dauert nicht lange, bis die Bergwacht zu einem Einsatz gerufen wird.
Bei einer Bergtour trifft Martin auf Irmgard Mahlke, die auf dem Weg zur abseits gelegenen Hasreiter-Hütte eine Panne hat. Während ihr Martin hilfsbereit den Reifen wechselt, werden die beiden von Rolf Mahlke beobachtet. Dem ist die Begegnung gar nicht recht: Gemeinsam mit seiner Frau hat er ein kleines Mädchen entführt. Und eigentlich wollte er unentdeckt bleiben, um ungestört die Lösegeldübergabe organisieren zu können.Als wenig später auch Conny und Alois an der Hütte vorbeikommen, hören sie ein Kind weinen. Conny hat sofort den Verdacht, daß es sich bei den Mahlkes nicht nur um eine ganz normale Urlauber-Familie handelt. Irgend etwas scheint nicht in Ordnung zu sein. Mit der Zeit erhärten sich die Verdachtsmomente. Conny beschließt mit Martin und dem Polizisten Bernd, der Sache auf den Grund zu gehen. Gemeinsam fahren sie zur Hütte. In allerletzter Sekunde können sie hier eine Tragödie verhindern. Und eine wilde Verfolgungsjagd beginnt
Mit der Ruhe im sonst so idyllischen Wildbach scheint es endgültig vorbei zu sein. Schuld daran ist Goesta Harmsen, Feriengast und Möchtegern-Wissenschaftler, der ganz in der Nähe eine alte Silbermine geerbt hat. Hier will er vor Publikum Geister(-stimmen) zum Leben erwecken - ein Riesenspektakel, das auch im Fernsehen übertragen werden soll. Natürlich steckt hinter dem ganzen Spuk nichts als Geschäftemacherei. Und auch Conny merkt bald, dass er die schnelle Mark machen kann, wenn er auf der Erfolgswelle der Jenseits-GmbH mitschwimmt. Als jedoch ganze Busladungen neugieriger Touristen anrücken und sogar vom Bau neuer Parkplätze die Rede ist, hält Martin die Zeit für reif, dem faulen Zauber ein Ende zu bereiten. Dabei geht er auf eine Wette ein, die ihm Harmsen sozusagen unter Wissenschaftlerkollegen anbietet: Dieser will sofort das Feld räumen, wenn es Martin gelingt, seine Tricks zu entlarven. Zunächst bleibt Harmsen erster Sieger, aber so schnell gibt Martin nicht auf. Bei einer neuerlichen Aktion kommt es jedoch zu einem Zwischenfall: Eva Neureuther stürzt in einen Schacht. Und ihr Leben hängt ausgerechnet an dem Seil, das Harmsen in den Händen hält...
Es ist so weit - sehr zur Freude seiner Freundin Inge übernimmt Alois nach langem Drängen das Autohaus Steiger. Auf dem Eröffnungsfest erscheint unerwartet auch Julia, eine alte Flamme von Alois, mit ihren Freunden Kurti und Ritschie im Schlepptau. Schon beginnen die Probleme: Inge ist sofort eifersüchtig, Kurti und Ritschie fühlen sich ins zweite Glied versetzt. Um zu zeigen, was sie für Kerle sind, lassen sich die beiden passionierten Gleitschirmflieger zu einer Wette hinreißen. Bei einem Nachtflug wollen sie ihren Mut beweisen. Doch dann taucht am Landeplatz nur Ritschie auf. Schnell wird die Bergwacht alarmiert. Trotz des Einsatzes eines Hubschraubers verläuft die groß angelegte Suchaktion zunächst allerdings erfolglos. Plötzlich jedoch entdeckt der Hubschrauberpilot den davoneilenden Kurti. Dieser ist gar nicht geflogen und hat sich, um nicht als Feigling zu gelten, die Nacht über in einer Hütte versteckt. Jetzt will er einen Absturz vortäuschen und bringt sich - bevor ihn die Bergwachtler davon abhalten können - tatsächlich in eine gefährliche Situation.
Der Wirtschaftsspion Stefan Reimer befürchtet seine Enttarnung. Gemeinsam mit seinem Helfershelfer Klaus Farian will er seinen Verfolgern eine falsche Fährte legen. Ort des geplanten Ablenkungsmanövers ist ausgerechnet Wildbach, wo Reimer während einer Bergtour seinen Absturz inszenieren und dann mit neuer Identität Deutschland verlassen will. Herzstück des Plans soll eine von Farian eingeleitete Rettungsaktion der Bergwacht sein. Beide unternehmen alles, um schon im Vorfeld die entscheidenden Spuren zu legen. Reimer und Farian sind jedoch nicht die einzigen Neuankömmlinge in Wildbach. Auf dem Kramerhof taucht Alissa auf, die hier wie in früheren Zeiten einige Urlaubstage verbringen möchte. Schon bald kommt es zu einer schicksalhaften Begegnung mit Reimer: Alissa war nicht nur seine Geliebte, sondern auch seine Komplizin, die ihn regelmäßig mit geheimen Informationen versorgt hat. Während sich Reimer wenig beeindruckt zeigt, holen Alissa die Erinnerungen an die gemeinsame Vergangenheit wieder ein. Als sie Reimer ausgerechnet am Tage des großen Coups erneut begegnet, will sie den Ex-Geliebten diesmal nicht so einfach ziehen lassen. Doch schnell bekommt Alissa zu spüren, dass Reimer jedes Mittel recht ist, um seinen Plan zu Ende zu führen.
Die Mannschaft des deutschen Fußballmeisters von 1964 hat sich zum Jubiläumstreffen in Wildbach versammelt. Benno Kowalczyk, die scheinbar ewig junge Stimmungskanone, und sein ehemaliger Stürmerkollege Frank Rottmann wollen im Anschluss noch zwei Tage Aktivurlaub beim Klettern verbringen. Ehrgeizig wie er ist, erkennt Rottmann während der Tour an der Zwölferkante zu spät, mit welchen Schwierigkeiten sein Seilgefährte zu kämpfen hat. Kowalczyk stürzt ab, und beide hängen hilflos in der Wand.Die Aktion der Bergwacht könnte routinemäßig verlaufen, wenn Kowalczyk nicht bereits das Bewusstsein verloren hätte. Die Rettung wird zu einem Wettlauf mit der Zeit. Da kein Arzt zur Stelle ist, leitet Martin die üblichen Erste-Hilfe-Maßnahmen ein. Und macht damit genau das Falsche. Wie soll er auch ahnen, dass Kowalczyk an einer schweren Herzinsuffizienz leidet - Kowalczyk stirbt in den Armen seiner Retter.Nach diesem tragischen Unfall wird Martin von schweren Selbstzweifeln geplagt. Auch wenn ihn letztlich keine Schuld trifft, will er die Leitung der Bergwacht aufgeben. Für Helen steht fest, dass sie Martin in dieser Situation unmöglich alleine lassen kann und ihren geplanten Rückflug nach Australien verschieben muss.
Nach der tragisch verlaufenen Rettungsaktion scheint Martin nichts mehr in Wildbach halten zu können. Er spielt mit dem Gedanken, Helen nach Australien zu begleiten. Martins Ausscheiden wollen seine Bergwachtkameraden natürlich unbedingt verhindern, zumal Hamberger, ein Funktionär aus dem Bergwachtpräsidium, mit einer Aufgabenreduzierung bei künftigen Rettungsaktionen droht. Auf Initiative von Conny und Michi machen die Bergwachtler den Schutz eines brütenden Wanderfalkenpärchens zu Martins Sache und lassen ihn die Bewachung des Hortes organisieren. Bald schon zeigt sich, wie sinnvoll die Einrichtung eines festen Beobachtungspostens ist. Friedhelm und Rita Fennberg haben ebenfalls ein Auge auf das kostbare Gelege geworfen und wollen die seltenen Eier an arabische Interessenten verkaufen. Weil Martin weiterhin zögert, mit Helen in Wildbach zu bleiben, greift diese schließlich zum allerletzten Mittel. Sie offenbart ein Geheimnis aus der Vergangenheit, das sie eigentlich immer für sich behalten wollte. Martin und Michi trifft ihr Bekenntnis wie ein Schlag.
Es scheint fast so, als hätte sich Conny Leitner diesmal kräftig übernommen. Aus einer Konkursmasse hat er einen gewaltigen Posten Mountainbikes erstanden, die er nun durch die Veranstaltung des ersten Wildbacher Mountainbike-Rennens an den Mann bringen will. Dass das Geschäft nicht so läuft wie gewünscht, ist für Conny doppelt ärgerlich. Denn ausgerechnet jetzt wird Michaelas Mutter Helen in Wildbach erwartet: Ihr wollten sich Conny und Michaela nicht nur als glückliches Paar, sondern auch als erfolgreiche Geschäftsleute präsentieren. Davon sind sie aber weit entfernt, zumal Michaelas persönliche Initiative - den Sportreporter Jörg Schefe bei einem Abendessen für die Veranstaltung zu interessieren - von Conny völlig missverstanden wird.Das Pech bleibt Conny treu, denn der Tod eines alten Mannes soll von einem rücksichtslosen Mountainbiker verschuldet worden sein. Martin kann nicht anders, als das Rennen schweren Herzens zu verbieten. Doch mit Helens Ankunft in Wildbach erlebt nicht nur Martin eine freudige Überraschung. Auch der erfolglose Geschäftsmann Conny scheint plötzlich wieder Glücksbringer zu haben.
Staffel 03
Der erfolgreiche Wildwasserfahrer Joe Kirchbauer, seit Jahren Mitglied der Weltspitze, besucht mit Freundin Marie sein Heimatdorf Wildbach, und Conny ist wieder einmal voll in seinem Element. Nicht nur, dass er Joe für eine Autogrammstunde in seinem Sportgeschäft engagiert, er überredet ihn auch gleich zu einer Erstbefahrung der berüchtigten Wildbachklamm. Vollmundig kündigt Conny die Unterstützung der Bergwacht an. Doch Martin stellt sich quer: Beim augenblicklichen Wasserstand sei eine Befahrung zu riskant und zudem warte Hamberger vom Bergwachtpräsidium nur darauf, dass bei der Wildbacher Bergwacht etwas schief laufe. Die anderen Bergwachtler stellen sich hinter Martin. Nur Alois ist hin- und hergerissen, ob er seinem alten Spezl Joe nicht doch helfen soll. Conny ist sauer, aber so schnell lässt er sich nicht von seiner Idee abbringen. Im Alleingang zieht er die Befahrung als Großveranstaltung auf. Ein voller Erfolg, denn die Zuschauer kommen in Scharen und Joe meistert die spektakulärsten Stellen mit Bravour. Kurz vor Ende der Strecke verliert Joe jedoch die Kontrolle über sein Boot. Hilflos klammert er sich an einen Felsvorsprung. Conny und Martin leiten sofort die Rettungsaktion ein. Wo aber bleibt Alois mit der dringend benötigten Seilwinde? Vom Forstweg abgekommen hängt er mit seinem Wagen zur Hälfte über einem Abgrund.
Bergwachtarzt Dr. Günther Hofer glaubt, die Frau seines Lebens gefunden zu haben. Die Sache hat nur einen Haken: Die attraktive Sylvia Sichart ist verheiratet. Und auch wenn sie die Zeit mit Günther genießt, kann sich Sylvia zu einer Trennung von ihrem Ehemann Holger, einem führenden Münchner Werbedesigner, nicht so recht entschließen. Ohne etwas davon zu bemerken, werden die beiden bereits heimlich von Holger Sichart beobachtet. Den Ahnungslosen spielend schlägt Holger seinem Rivalen eine gemeinsame Klettertour vor. Auch wenn er dabei ein mulmiges Gefühl hat, willigt Günther ein. Sylvias Warnung und Martins Rat, die schwierige Tour abzusagen, ignoriert er in der Hoffnung, während der Kletterei mehr über Holger zu erfahren. Möglicherweise wäre Sylvia anschließend leichter zu einer Trennung zu bewegen. Nachdem Günther und Holger aufgebrochen sind, findet Sylvia in der gemeinsamen Ferienwohnung eine Zeichnung ihres Ehemannes, die das Schlimmste vermuten lässt. Aus Angst, dass der oft unbeherrschte Holger völlig durchdrehen könnte, bittet sie Conny um Hilfe. Und nicht nur weil Sicharts momentan seine besten Kunden sind, erklärt sich Conny sofort bereit, den beiden zusammen mit Bernd auf einem schnelleren Weg hinterherzueilen. Vorerst scheint Sylvias Besorgnis unberechtigt zu sein. Holger hilft Günther sogar, als dieser an einer kniffeligen Stelle ausrutscht. Doch plötzlich bekommt der betrogene Ehemann einen Blackout.
Conny steht unter Druck: Er soll eine zweitägige Ausbildung des Bergwachtnachwuchses leiten und Verkäuferin Inge ist krankgeschrieben. Glücklicherweise erklärt sich Michi kurzerhand bereit, ihn im Sportgeschäft zu vertreten. Doch das nächste Problem steht schon vor der Tür. Die junge Fotografin Anke wird beim Lehrgang dabei sein, und bei ihrem Anblick geraten die Mitglieder der Nachwuchsgruppe, allen voran der ungestüme Tobi, gleich außer Rand und Band. Für Conny steht jedoch fest, wie er die Bergwachtanwärter im Zaum halten kann: mit gutem Beispiel vorangehen und Anke abblitzen lassen. Auch Alois ist sofort Feuer und Flamme, als die blonde Anke in kurzem Rock und engem T-Shirt bei ihm an der Tankstelle auftaucht. Doch ebenso wie Tobi kommt er bei ihr nicht zum Zuge. Dagegen scheint es für Anke eine besondere Herausforderung zu sein, die harte Nuss Conny zu knacken. Als der Ausbildungskurs dem Ende entgegengeht, hat sie prompt ihre Kamera verlegt. Da ein Gewitter aufzieht, sieht sich Conny gezwungen, die Nachwuchsgruppe absteigen zu lassen und allein mit Anke auf Suche zu gehen. Strömender Regen setzt ein, und die beiden flüchten in eine Unterstandshütte. Und nachdem sich Connys Rückkehr mehr und mehr herauszögert, wird Michi zu Recht langsam unruhig.
Martin Kramer bricht mit Conny, Bernd und Tobi ins Karwendel auf, um dort einige Tage für den 14. Triathlon der Bergwachten, den legendären "Alpencup", zu trainieren. Beim Abschied startet Conny einen zarten Versöhnungsversuch bei Michi. Doch diese ist nicht bereit, ihm seinen Fehltritt so schnell zu verzeihen. Auf der Berghütte im Karwendel treffen die Wildbacher zu ihrer Überraschung auf die "Felstiger", die von Franz Hamberger gegründete Elite-Bergwachtruppe, der auch Sebastian Schachner, Connys Erzfeind aus Bundeswehrzeiten, angehört. Mit seiner arroganten Art bringt Sebastian Conny sofort in Rage. Beim Mountainbike-Training kommt es zwischen den beiden prompt zu einer unfairen Auseinandersetzung. Als dann auch noch Michi mit Franz Hamberger im Trainingscamp erscheint, um für den "Oberlandkurier" über die "Felstiger" zu berichten, und dabei Sebastian mehr beachtet als Conny, ist dieser so wütend und enttäuscht, dass er mit Sebastian eine Rauferei anfängt. Martin rät den beiden Streithähnen, ihren Konkurrenzkampf auf sportlicher Ebene auszutragen. Beim anschließenden Berglauf versucht Sebastian auf die linke Tour gegen Conny zu gewinnen und nimmt eine Abkürzung. Dabei stürzt er in eine Felsspalte. Trotz modernster Geräte schaffen es die "Felstiger" nicht, ihren Kameraden zu befreien.
Helen Sommer ist gerade bei Joseph Lachner, um die Lackierung der Lampen für ihr neues Bistro zu monieren, als vor ihren Augen ein kleines Sportflugzeug ins Trudeln gerät und schließlich in einem Waldstück abstürzt. Die Wildbacher Bergwacht begibt sich sofort auf die Suche. Mit dabei ist auch Michi, die einen Bericht für den "Oberlandkurier" machen will. Als sie das Flugzeugwrack finden, stellen die Bergwachtler fest, dass die Wandverschalung neben dem Pilotensitz gelöst worden ist, hinter der sich eine Art Geheimfach befindet. Aber außer einer Blutspur, die sich bald verliert, ist von dem Piloten weit und breit nichts zu sehen. Nicht nur die Bergwacht sucht den Vermissten, sondern auch Mandel und Singer, die am Flugplatz vergeblich auf ihn gewartet haben: Der Pilot Mark Grewe ist für sie als Drogenkurier unterwegs gewesen. Auf der Jagd nach der Tasche mit dem wertvollen Inhalt nehmen die beiden Männer Helen Sommer und ihre Tochter Michi als Geiseln. Bei der Befreiungsaktion durch die Bergwacht rutscht Michi aus und stürzt einen Wasserfall hinunter. Schwer verletzt wird sie ins Krankenhaus eingeliefert.
Am Ufer eines Badesees beobachtet Conny Leitner, wie der zwanzigjährige Thomas Ostenberg nach einem lautstarken Streit mit seinem jüngeren Bruder Daniel wild mit den Armen rudernd untergeht. Conny stürzt sich sofort ins Wasser und rettet den vermeintlichen Nichtschwimmer. Von Eva Neureuther, die mit der Familie Ostenberg schon lange befreundet ist, erfährt er dann den wahren Grund von Thomas' Hilflosigkeit: Dieser hatte einen Kletterunfall, bei dem er hilflos zusehen musste, wie sein Freund ums Leben gekommen ist. Und seine Schuldgefühle blockieren ihn nun psychisch so stark, dass er sein inzwischen wieder gesundes linkes Knie nicht bewegen kann. Auf Bitten von Eva entwickelt Conny einen Plan, um Thomas zu helfen. Bei Vater Ostenberg stößt Connys Vorschlag, mit Thomas einen Kletterkurs zu machen, allerdings auf strikte Ablehnung. Heimlich kommt Thomas trotzdem zum verabredeten Treffpunkt. Schnell macht er Fortschritte, und auch der ungeübte Daniel findet bald Gefallen am Klettern. Manfred Ostenberg kommt seinen Söhnen jedoch auf die Schliche. Wütend verbietet er die Fortsetzung des Kurses. Thomas gibt frustriert auf. Während Conny und Eva ratlos sind, wie den Ostenbergs noch geholfen werden kann, beschließt Daniel im Alleingang eine für ihn viel zu schwierige Wand zu erklettern. Thomas versucht vergeblich, seinen Bruder daran zu hindern. Und wie befürchtet, stürzt Daniel schon nach kurzer Zeit ab. Wird Thomas es schaffen, seinen hilflos am Seil hängenden Bruder zu retten?
Wildbach glänzt in weißer Winterpracht. Martin bereitet einen Tourenskikurs vor, zu dem sich auch die junge Hanne, eine unbekannte Schönheit, anmeldet. Als Höhepunkt des Kurses ist eine Übung mit Martins Erfindung Bergvox, einem alpinen Suchsystem zur Ortung von Vermissten und Verletzten, geplant. Beim Vorbereitungsgespräch umgarnt Hanne Martin so sehr, dass sie den anderen Kursteilnehmern schon verdächtig vorkommt - nicht zu Unrecht. Allerdings hat Hanne es nicht auf Martin abgesehen, sondern auf dessen Bergvox-Weiterentwicklung Ultravox. Sie will die entsprechende Software stehlen, bevor Martin seine neue Erfindung zum Patent anmelden kann. Um ihren Interessenten das komplette Know-How bieten zu können, muss Hanne Ultravox jedoch auch im Einsatz testen. Gemeinsam mit ihrem Freund Max, der sich bislang im Verborgenen hielt, entwickelt Hanne einen Plan, der zunächst wie am Schnürchen abläuft: Während sich Max in den Skikurs einschleust, zeichnet Hanne am Tag der Bergvox-Übung in Martins Werkstatt die notwendigen Daten auf. Anschließend löscht sie das gesamte Computerprogramm - in Sekundenschnelle ist Martins Arbeit von zwei Jahren zerstört. Aber dann kommt es zu unerwarteten Komplikationen: Fernab der Piste ist Max schwer gestürzt und erscheint nicht am verabredeten Treffpunkt. Ob der Vermisste gerettet werden kann, liegt nun ganz in Hannes Hand.
Der Schlepper Zach kämpft sich mit drei rumänischen Arbeitern, die er illegal über die Berge nach Deutschland bringt, durch den hohen Schnee. Nach dem Grenzübertritt trennt er sich von der Gruppe, um auf Skiern den weiteren Weg zu erkunden. Von einem Lawinenwarnschild lässt er sich dabei nicht aufhalten. Prompt tritt er ein Schneebrett los und löst damit eine Katastrophe aus: Tobi und Bernd, die im Rahmen einer Lawinenübung von Connys Bergwacht-Nachwuchsgruppe im Schnee vergraben sind, werden von dem Schneebrett verschüttet. Während Bernd schnell gefunden wird, dauert die Suche nach Tobi ewig. Nach einer Wette mit seinem Freund Christian hat er seinen Lawinenpiepser ausgeschaltet und seine Lage ist nicht zu ermitteln. Schon bewusstlos wird er gerade noch rechtzeitig gerettet und per Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Auf der Suche nach dem Auslöser des Schneebretts kommt Conny und Bernd der Rumäne Nicu, Helens neuer Koch, zu Hilfe. Er ist ebenfalls illegal übers Gebirge gekommen und verrät den beiden, wo und wann sie Zach und seine Bande stellen können. Doch als Bernd und Herbert, unterstützt von den Bergwachtlern, den Schleppern auflauern, erscheint Tobi und gefährdet mit seinem eigenmächtigen Handeln den Polizeieinsatz.
Michi, als Journalistin beim "Oberlandkurier" inzwischen fest etabliert, bekommt einen Praktikanten. Francis, der sich beim Bergbauern Hans Kleppinger eingemietet hat, will allerdings nicht wahrhaben, dass in Wildbach keine spektakulären Geschichten passieren. Die Sitzungen des Gemeinderates langweilen den jungdynamischen Porschefahrer tödlich. Als Conny, dem der großspurige Praktikant gleich ein Dorn im Auge ist, wenig später Schüsse im Bergwald hört und gemeinsam mit Alois zwei erlegte Greifvögel findet, gibt es für ihn nur einen Verdächtigen: Francis. Conny unterstellt ihm, selbst als Wilderer in Erscheinung getreten zu sein, um so eine Sensationsstory für die Zeitung zu bekommen. Bald darauf wird eine Gams erschossen, und die Fußspuren am Tatort scheinen Conny Recht zu geben, hat sich doch Francis in seinem Sportgeschäft Bergstiefel mit eben diesem Profil gekauft. Als Conny daraufhin mit dem Polizisten Herbert bei der Durchsuchung von Francis' Zimmer zwei aufgebrochene Schachteln Munition entdeckt, erhärtet sich der Verdacht. Francis beteuert jedoch seine Unschuld. Nur Michi glaubt ihm und versucht schließlich, den Wilderer auf eigene Faust zu stellen. Dabei erlebt sie eine faustdicke Überraschung.
Ausgerechnet als Eva Neureuther, die Chefin des Fremdenverkehrsbüros in Wildbach, für ihre Verdienste um den umweltverträglichen Tourismus aus den Händen von Landrat Fellner das "Umweltzeichen" erhalten soll, stellt ein Chemiker bei einer Routineuntersuchung eine hohe Konzentration giftiger Stoffe im Mühlbach fest. Das passt dem Landrat, der sich eine medienwirksame Preisverleihung erhofft hatte, natürlich überhaupt nicht ins Konzept. Fellner spielt den Fall herunter, lässt die Messungen des Chemikers in den Mühlen der Bürokratie veschwinden und sperrt den Zugang zum Mühlbach. Trotz des Verbots entnehmen Martin, Conny, Alois und Michi eine eigene Wasserprobe, ohne daraus allerdings neue Beweise für eine Verschmutzung ableiten zu können. Als dann jedoch ein Kind, das aus dem Mühlbach getrunken hat, mit Vergiftungserscheinungen zu Dr. Hofer in die Praxis gebracht wird, ist klar, dass nur die bachaufwärts gelegene Skifabrik Liebl für den Umweltskandal verantwortlich sein kann.
75 Jahre Wildbacher Bergwacht - anlässlich dieses Jubiläums hat Martin Kramer eine kleine Feier auf der Loisachhütte geplant. Franz Hamberger, der Bergwacht-Funktionär aus Garmisch, möchte es dagegen so richtig krachen lassen. Gegen den Willen der Wildbacher hat er viel Prominenz eingeladen und als Höhepunkt der Festlichkeiten eine Erstbegehung der als unbesteigbar geltenden Hexenmauer vorgesehen. Die Sache hat nur einen Haken: Die Hexenmauer liegt im Vogelschutzgebiet. Daher versuchen die Wildbacher mit allen Mitteln, wenigstens diesen Teil des Festprogrammes zu verhindern. Zu Hilfe kommt ihnen dabei Fe Peschel, eine Ex-Freundin Dr. Hofers, die nach längerer Zeit wieder einmal in Wildbach ist. Die ehemalige Freeclimbing-Weltmeisterin überredet Hamberger, ihr die Erstbegehung der Wand zu überlassen. Beim Training will sie dann eine Verletzung vortäuschen, um so die ganze Veranstaltung zum Platzen zu bringen. Wolfgang Höbl, der ursprünglich von Hamberger für die Besteigung der Hexenmauer vorgesehen war, reagiert wütend, hat er sich doch mit seinem Partner Schneider, einem dubiosen Touristikunternehmer, ein Riesengeschäft als Kletterführer in dieser Wand erhofft. Aber Schneider gibt nicht so schnell auf. Er überredet Höbl zu einem früheren Termin und engagiert eine PR-Frau, die alles fotografieren und schnellstmöglich an die Presse weiterleiten soll. Gerade als Martin Kramer Hamberger mitteilen will, dass sich Fe beim Training "verletzt" hat, erfährt er von Höbls vorgezogener Erstbesteigung. Dieser ist allerdings bereits ziemlich erschöpft und hat große Schwierigkeiten
Annette, Uli, Achim und Heinz arbeiten im selben Ingenieurbüro und sind Mitglieder einer Lotto-Tippgemeinschaft. Sie sind nach Wildbach gekommen, um mit dem Geld eines ihrer Gewinne einen historischen Saumpfad zu restaurieren. Die Idee hierzu hatte Heinz, der sich außerdem erhofft, endlich bei Annette weiterzukommen, in die er schon seit langem verliebt ist. Während der Arbeit am Saumpfad, bei der das "Kleeblatt" von Alois und Martin unterstützt wird, gesteht Heinz Annette seine Liebe - ohne jedoch erhört zu werden. Die Situation eskaliert, als Heinz erfährt, dass der verheiratete Achim eine Affäre mit Annette hatte. Wütend erzählt er Uli, dass Achim eigentlich zu Unrecht Chef der Firma ist, weil er dessen Schuld an einem Rechenfehler bei einem früheren Projekt auf sich genommen hatte. Nur mit Mühe gelingt es Annette, die aufgebrachten Freunde wieder zu versöhnen. Am frühen Abend verfolgen Annette, Achim und Uli die Ziehung der Lottozahlen. Sie haben tatsächlich sechs Richtige, aber haben sie auch den Jackpot geknackt? Auf der Suche nach Heinz, der den Lottoschein bei sich hat, müssen sie feststellen, dass dieser verschwunden ist. Heinz' Enttäuschung über Annettes Abfuhr scheint doch tiefer zu sitzen als angenommen. Noch ahnen sie nicht, in welch prekärer Lage sich Heinz befindet. Er ist mit seinem Gleitschirm in die Dunkelheit geflogen und in felsigem Gelände abgestürzt.
Das hat Martin Kramer gerade noch gefehlt: Franz Hamberger vom Bergwacht-Präsidium stellt ihn einfach vor vollendete Tatsachen. Um das Image der Bergwacht aufzupolieren, hat er eingefädelt, dass Martin in den Ferien zwei straffällig gewordene Berliner Jugendliche bei sich aufnehmen soll. Als Anita und ihr jüngerer Bruder Oliver mit dem Bus in Wildbach ankommen, werden sie von Martin, Michi und Conny natürlich herzlich begrüßt. Anita ist von der Atmosphäre auf dem Kramerhof sehr beeindruckt, sie ist freundlich und hilfsbereit. Schnell schließt sie Freundschaft mit dem jungen Bergwachtler Tobi. Oliver dagegen verweigert sich total. Er hält die Polizisten Bernd und Herbert auf Trab, indem er sich erst mit einem Skateboard an einen fahrenden Geländewagen hängt und dann sogar das Polizeiauto stiehlt, um nachts mit Blaulicht durch Wildbach zu rasen. Auf einer Bergtour mit Conny, Anita und Tobi sieht Oliver Bungee-Springer von einer Brücke in eine tiefe Klamm springen. Um seiner Schwester zu beweisen, dass er kein Feigling ist, klaut er aus Connys Garage ein Bungee-Seil und geht mit Anita am nächsten Tag zurück zur Brücke. Oliver weiß nicht, dass das Seil beschädigt ist.
Staffel 04
Gerade als Michi mit der Gondel auf die Kreuzspitze unterwegs ist, bleibt diese wegen eines technischen Defekts stehen. Die alarmierte Bergwacht startet sofort routiniert die Rettungsaktion. Die Situation spitzt sich jedoch zu, denn Gerd Warnecke, der mit Michi in einer Gondel sitzt, bekommt Platzangst und beginnt durchzudrehen. Conny entschließt sich, auf den angeforderten Hubschrauber nicht länger zu warten. Auf spektakuläre Weise hangelt er sich am Tragseil zur Gondel und kann so das Schlimmste verhindern.Nach der glücklichen Bergung aller Gondelinsassen macht der Geschäftsführer der Wildbacher Bergbahnen, Hans Seeger, seinen Mitarbeiter Erwin Moser für den Zwischenfall verantwortlich und entlässt ihn. Als kurz darauf die Seilbahngesellschaft erpresst wird, steht für Seeger der Verdächtige sofort fest: Erwin Moser. Conny dagegen ist von dessen Unschuld überzeugt und versteckt seinen alten Schulfreund auf einer Berghütte. Als dann ein Anschlag auf eine Stütze stattfindet und eine Geldforderung eintrifft, erhärten sich allerdings die Verdachtsmomente gegen Erwin. Und bei der Geldübergabe, bei der Conny nachts aus einer fahrenden Gondel einen Geldkoffer wirft, wird Moser auch tatsächlich entdeckt. Doch plötzlich taucht noch ein zweiter Mann an der Abwurfstelle auf.
Der Sänger Hardy Hunter, sein Manager Thomas Auersbach und der Fotograf David Burg kommen nach Wildbach, um das Coverfoto für Hardys neue CD zu machen. In Connys Sportgeschäft kauft Thomas die nötige Kletterausrüstung für Hardy, der sich spektakulär neben einem Wasserfall abseilen soll, und verpflichtet Conny als Lehrer für einen Kletterkurs. Beim Kurs ist auch Michi dabei, die für den "Oberlandkurier" eine Reportage über Hardy Hunter macht. Nachdem Thomas die Einweisung von Conny zu lange dauert, kommt es zum Streit. Denn bevormunden lässt sich Conny nicht, und außerdem ist ihm nicht entgangen, dass sich Michi und Hardy auf Anhieb sympathisch sind.Als Franz Hamberger vom Bergwachtpräsidium von dem geplanten Fotoshooting erfährt, will er Hardy gleich für eine Werbekampagne für die Bergwacht verpflichten. Doch Martin hält von Hambergers Plänen wenig. Zudem ist es ihm gar nicht recht, dass seine Tochter Michi bei der Abseilaktion anwesend ist, da er das Vorhaben für äußerst riskant hält. Nicht zu Unrecht, denn es dauert nicht lange, bis Hardy Hunter hilflos im Seil hängt. Und auch Michi, die sofort versucht, Hardy zu helfen, kommt in der Felswand bald weder vor noch zurück. Die anschließende Rettungsaktion verlangt der Wildbacher Bergwacht alles ab. Während sich Conny um Hardy kümmert, klettert Martin mit letzter Kraft selbst zu seiner Tochter.
Tom und Klaus Wörndl, die mit ihren Motocross-Rädern die Wildbacher Gegend unsicher machen, lernen am Fuß eines Kletterfelsens Susanne und Sabine kennen. Um bei den jungen Mädchen Eindruck zu schinden, kaufen die beiden Brüder bei Conny Kletterausrüstungen. Da ihr Geld nicht reicht, schenkt Conny ihnen zwei Spritzgusshelme aus der Dekoration. Er warnt sie jedoch ausdrücklich davor, mit diesen Helmen tatsächlich zu klettern. Doch Tom und Klaus sind nicht aufzuhalten und steigen ohne jegliche Erfahrung in eine brüchige Felswand. Es kommt, wie es kommen muss: Klaus verliert den Halt und stürzt ab. Von einem herunterfallenden Felsbrocken wird er schwer am Kopf verletzt. Die Wildbacher Bergwacht ist zwar sofort zur Stelle, aber im Krankenhaus kann nur noch der Tod von Klaus festgestellt werden.In seiner Verzweiflung gibt Tom Wörndl Conny die Schuld am Tod seines Bruders und zeigt ihn bei der Polizei an. Auch seine Freunde von der Bergwacht haben wenig Verständnis für Connys Verhalten. Obwohl er beweisen kann, dass er die Helme nicht verkauft, sondern nur verschenkt und vor deren Gebrauch eindringlich gewarnt hat, fühlt sich Conny am Tod mitschuldig und lässt seine Mitgliedschaft in der Bergwacht ruhen. Verzweifelt kehrt er wenig später noch einmal zur Unglücksstelle zurück. Plötzlich hört er Hilferufe: Susanne und Sabine sind in Bergnot geraten. Ungesichert versucht Conny den beiden im Alleingang zu helfen.
Eva Neureuther, die Leiterin des Wildbacher Fremdenverkehrsbüros, hat sich in den knapp 10 Jahre jüngeren, gut aussehenden und sportlichen Werner Volz verliebt. Häufig ist sie mit ihm in den Bergen unterwegs. Als Werner ihr von seinem finanziellen Engpass erzählt, hilft Eva ihm gerne aus der Verlegenheit. Da sie gerade eine größere Summe geerbt hat, gibt sie ihm leichtfertig einen Blankoscheck. Werner verspricht ihr, alles baldmöglichst zurückzuzahlen, verschweigt aber, wie es tatsächlich um ihn steht: Bei Warentermingeschäften hat er das Geld dubioser Anleger verspekuliert und ist nun hoffnungslos verschuldet.Die Lage für Werner spitzt sich zu, als Eddy Haas auftaucht, der das Geld der Anleger wieder eintreiben soll - notfalls mit Gewalt. Eddy redet auf Werner ein, bei der geplanten Klettertour einen Bergunfall Evas vorzutäuschen, um so mit Hilfe des Blankoschecks an deren gesamtes Erbe zu gelangen. Und tatsächlich überlässt Werner am nächsten Tag die weniger bergerfahrene Eva ihrem Schicksal, indem er sie allein in der Felswand zurücklässt. Krampfhaft versucht Eva sich an einem kleinen Felsvorsprung festzuhalten. Es ist schon mitten in der Nacht, als ihre Kräfte langsam schwinden
Nach dem tragischen Tod von Klaus Wörndl ist Conny inzwischen zwar in die Bergwacht zurückgekehrt, der Ruf seines Sportgeschäfts aber hat schwer gelitten. Die Kunden bleiben aus, und finanziell ist Conny fast am Ende. Dies versucht der Manager Jürgen Dresp auszunutzen, der ihm im Auftrag der Firmengruppe "Sport Schäfer" ein Kaufangebot unterbreitet. Doch auch wenn er damit auf einen Schlag alle Sorgen los wäre, lehnt Conny ab. Bereitwillig geht er dagegen auf das Angebot seiner Freunde von der Bergwacht ein, die ihm gemeinsam mit Michi bei einer Werbeaktion unter die Arme greifen wollen. Da Dresp bei Conny einfach nicht weiter kommt, heckt er einen heimtückischen Plan aus: Er überredet Conny zu einer Bergtour und manipuliert an dem Klettergurt, den er in Connys Geschäft gekauft hat. Bei der Tour soll die Naht des Gurtes aufgehen, so dass Dresp Conny als Verkäufer von defekter Ware bloßstellen kann. Diesem bliebe dann nichts anderes übrig, als zu verkaufen. Doch es kommt alles ganz anders: Als Dresp zur Tour mit Conny aufbrechen will, muss er feststellen, dass Gina, die Tochter seines Chefs, den Klettergurt mitgenommen hat. Sie ist mit Tobi unterwegs und schwebt nun in Lebensgefahr. Gemeinsam mit Ginas Vater alarmiert Dresp die Bergwacht. Schnell werden Tobi und Gina gefunden, die sich gerade an einer hohen Felswand getrennt voneinander abseilen. Den Bergwachtlern gelingt es, Gina zu warnen. Was sie nicht wissen: Gina und Tobi haben die Klettergurte getauscht...
Die Wildbacher Bergwachtler stehen Kopf. Ohne ihr Wissen hat Franz Hamberger vom Bergwachtpräsidium eine neue Skiwachtlerin eingesetzt. Die selbstbewusste Maria Riedle hat zwar alle Prüfungen mit Auszeichnung bestanden, aber kaum Praxiserfahrung. Vor allem Conny setzt alle Hebel in Bewegung, um die ungeliebte neue Kollegin schnell wieder los zu werden. Lediglich Alois unterstützt Maria ohne Vorbehalte, aber es dauert nicht lange, bis auch Günther Hofer beginnt, sich für sie zu interessieren. Der Frauenkenner hat schnell erkannt, dass Marias harsches Auftreten nur ein Zeichen von Unsicherheit ist und sich hinter ihrer harten Fassade ein weicher Kern verbirgt. Zwischen Maria und Martin kommt es zu einem heftigen Streit, als es um die Einschätzung der Lawinenlage geht. Schließlich werden auf dessen Anweisung Warnschilder aufgestellt. Maria, die die Gefahr herunterspielt, quert dabei einen gesperrten Lawinenhang und löst prompt ein Schneebrett aus. Alois versucht, ihr noch zu helfen, doch auch er wird verschüttet. Mit Lawinenhunden macht sich die Bergwacht sofort auf die Suche. Unter schwierigsten Umständen wird die bewusstlose Maria geborgen, aber von Alois gibt es keine Spur. Zu allem Unglück kommt auch noch ein Föhnsturm auf, und der startbereite Hubschrauber soll abgezogen werden...
Conny ist wieder einmal voll in seinem Element: Angeregt von Herrn Rottmann von "Sport TV" organisiert er den ersten Wildbach Snowboard-Cup. Für das Rennen trainiert Conny Tobi, denn der soll als Sieger in der Fernsehshow "No risk no fun" auftreten und dort kräftig für sein Sportgeschäft Reklame machen - und nicht zuletzt gibt es in der Sendung auch noch 100 000 DM zu gewinnen. Alles läuft nach Plan, bis sich Rüdiger Amheimer für den Snowboard-Cup anmeldet. Gegen den ehemaligen Profi ist Tobi chancenlos. Obwohl Conny bereits eine Menge Zeit und Geld in die Veranstaltung investiert hat, würde er am liebsten alles hinwerfen.Glücklicherweise ist jedoch gerade Helen mit ihrem Patensohn Ken, seines Zeichens australischer Snowboardmeister, bei Martin zu Besuch. Conny gelingt es schließlich, den zunächst wenig begeisterten Ken zum Start zu überreden. Aus Angst, bei einer Niederlage Kens ihren Job als Verkäuferin in Connys Sportgeschäft zu verlieren, lockert Inge die Schrauben an Rüdigers Snowboard. Sie kann nicht ahnen, dass die beiden Kontrahenten kurz vor dem Start ihre Boards tauschen. So kommt es, dass Ken beim Rennen schwer stürzt und Rüdiger gewinnt. Conny kann zwar beweisen, dass die Wettbewerbsbedingungen irregulär waren, aber Rüdiger weigert sich, ein zweites Mal anzutreten. Da hat Helen die rettende Idee.
Die Wintersaison ist zu Ende, und die Skiwachtlerin Maria Riedle kehrt wieder nach München zurück. Der Abschied von Günther Hofer fällt ihr schwer, und da beide nicht die richtigen Worte finden, fährt Maria im Streit. Außerhalb von Wildbach kommt sie mit ihrem Wagen ins Schleudern und landet im Straßengraben. Beim Versuch, Hilfe zu holen, gerät sie nichtsahnend in das Versteck von Alex und Rupert. Die beiden Kriminellen haben einen Geldtransporter überfallen und warten nun auf den dritten Mann mit der Beute. Um nicht entdeckt zu werden, fesseln sie die verängstigte Maria im Keller des verlassenen Hauses und beseitigen ihren Wagen. Nachdem Maria nicht in München angekommen und scheinbar spurlos verschwunden ist, macht sich Günther Sorgen und informiert seine Freunde von der Bergwacht. Gemeinsam mit der Polizei wird die Gegend daraufhin weiträumig abgesucht. Alex und Rupert haben sich jedoch nach dem Vorfall mit Maria entschieden, ihren Standort zu wechseln und sich mit ihrer Geisel in einem abgelegenen Heustadel eingenistet. Als es den Bergwachtlern endlich gelingt, das neue Versteck aufzuspüren, spitzt sich dort die Situation dramatisch zu: Achtlos hat Rupert einen Zigarettenstummel ins Heu geworfen und so den Stadel in Brand gesetzt.
Gerd Steinbach, Privatdozent an einer Universität und passionierter Höhlenforscher, hofft in Wildbach auf eine große, bislang unbekannte Tropfsteinhöhle zu stoßen. Für seine Entdeckungstouren hat er Conny als Führer engagiert. Gerd macht sich jedoch schnell selbstständig und verschwindet in den Tiefen der Wildbacher Hohenberghöhle. Nachdem er nicht zurückkehrt, befürchtet Conny das Schlimmste und alarmiert die Bergwacht. Auch Gerds Vater Fritz und sein Sohn Fabian machen sich große Sorgen, als sie von dem Vorfall hören. Zu ihrer Freude taucht Gerd allerdings unversehrt wieder auf und verspricht, bei seinen Erkundungsgängen in Zukunft vorsichtiger zu sein.Am nächsten Tag beschließen Fabian und Fritz, zu Fuß zum Eingang der Höhle zu gehen, um Gerd zu überraschen. Während dieser in der Höhle feststellen muss, dass sein Traum von einer sensationellen Entdeckung unerfüllt bleibt, verlaufen sich Fritz und Fabian hoffnungslos. In einem Bachbett bekommt der alte Mann einen Schwächeanfall und kann nicht mehr weiter. Nachdem Gerd das Verschwinden der beiden bemerkt hat, macht sich die Bergwacht sofort auf den Weg. Die nächtliche Suche bleibt allerdings erfolglos. Am frühen Morgen schickt der erschöpfte Fritz seinen Enkel los, um Hilfe zu holen. Fabian hofft, seinen Vater in der Höhle zu finden, und läuft in den dunklen Schacht. Die Bergwacht entdeckt zwar alsbald Fritz, aber von Fabian fehlt jede Spur.
Bei der Reparatur eines Klettersteigs hören Martin und Conny Schüsse und überraschen Konrad Harrer beim Wildern. Der Vorfall bleibt allerdings ohne Folgen, da der Frankfurter Geschäftsmann gute Kontakte zum Innenministerium hat. Dass Harrer ungeschoren davonkommt, ruft Michi auf den Plan. Sie findet heraus, dass dieser in der Nähe von Wildbach ein unter Naturschutz stehendes Gelände geerbt hat, das er mit Hilfe von gefälschten Genehmigungen als Bauland verkaufen will. Da für den "Oberlandkurier" die Sache eine Nummer zu groß ist, informiert sie Markus Arnold, den Leiter eines Politmagazins. Auch wenn Michi noch die nötigen Beweise fehlen, ist Arnold von ihren Recherchen so begeistert, dass er sie gleich als Redakteurin engagieren möchte.Auch Conny ist in der Zwischenzeit nicht untätig geblieben. Um mehr über die Hintergründe Harrers zu erfahren, hat er sich an dessen attraktive Tochter Debbie herangemacht und sich dabei in sie verliebt. Obwohl die ahnungslose Debbie von der Unschuld ihres Vaters überzeugt ist, ermittelt Conny auf eigene Faust weiter und schleicht sich in Harrers Hotelzimmer. Dort entdeckt er zwar die entscheidenden Unterlagen, wird aber von Harrer überrascht. Einmal aufgeflogen, will dieser nun aufs Ganze gehen und den lästigen Zeugen beseitigen.
Auf einer hoch gelegenen Passstraße kann Tobi gerade noch rechtzeitig bremsen, als ihm eine junge Frau vor das Auto läuft. Es ist Susanne Ferstl, die mit den Nerven ziemlich fertig und auf dem Weg zu ihrem Bruder Bernd ist. Fast zur gleichen Zeit finden Martin und Alois bei der Überprüfung einer Lawinenverbauung die Leiche eines offensichtlich abgestürzten Mannes. Außer einem Amulett, dem Kennzeichen einer Sekte, trägt er jedoch nichts bei sich, was auf seine Identität schließen ließe. Noch verschweigt Susanne, dass es einen Zusammenhang zwischen ihrem Auftauchen und dem Toten gibt. Stattdessen genießt sie, wie sich alle um sie kümmern - allen voran Tobi, der von Bernds Schwester besonders angetan ist.Bald wird Susanne jedoch von der Vergangenheit eingeholt. Die Sektenmitglieder Adrian und Frank tauchen auf, um sie in den "Kreis der Familie" zurückzuholen. Beim Versuch, Susanne in den Bergen gewaltsam zu entführen, werden die beiden von Bernd überrascht, der Verdacht geschöpft hat und seiner Schwester gefolgt ist. Es kommt zu einem Handgemenge, bei dem Bernd einen Abhang herabstürzt und verletzt auf einem Felsvorsprung liegen bleibt. Susanne kann ihren Verfolgern entkommen und die Bergwachtler zu Hilfe holen. Aber so schnell geben Adrian und Frank nicht auf.
Auf dem Weg zum Steinerjoch entdeckt die junge hübsche Bergführerin Jana Pauli mit ihrer Klettergruppe, zu der auch ihr Freund Georg gehört, eine abgestürzte Kuh und verständigt die Bergwacht. Gleichzeitig mit Martin und Conny taucht auch der erzürnte Bergbauer Kreitmeier auf. Er beschuldigt Jana und ihre Gruppe, seine Kuh verschreckt und so deren Tod verschuldet zu haben. Als er deswegen eine Anzeige erstattet, bittet Jana Martin um Hilfe, aber Kreitmeier bleibt stur. Zurück im Hotel macht Georg Jana eine große Eifersuchtsszene. Als er am nächsten Tag nicht zur geplanten Klettertour mit der Gruppe erscheint, bietet sich Martin als Assistent an. Dabei stürzt er beim Versuch, der ausgerutschten Jana zu helfen, in die Tiefe und bleibt bewusstlos im Seil hängen. Nach der Bergung bringt ihn ein Hubschrauber ins Krankenhaus. Die anderen Bergwachtler können sich nicht erklären, wie es bei Martins Erfahrung überhaupt zu dem Unglück kommen konnte. Und als sich Conny und Alois die Absturzstelle daraufhin noch einmal anschauen, entdecken sie angesägte Kletterhaken. Als Täter kommt eigentlich nur Georg in Frage, denn in seiner Eifersucht hat er schon öfter überreagiert. Doch während sich Jana im Krankenhaus liebevoll um Martin kümmert, kann Georg die Bergwachtler von seiner Unschuld überzeugen und bringt sie auf eine ganz andere Spur...
Martin, Conny und Jana machen gemeinsam eine Bergtour. Dabei eröffnet Jana, dass sie als Bergführerin für zwei Jahre nach Nepal gehen wird und sich freuen würde, wenn Martin sie dorthin begleitet. Plötzlich hören die drei einen Hilferuf: Lu Brackwasser, der mit seiner Assistentin Hilde eine geeignete Location für den Dreh eines Müsliriegel-Werbespots sucht, ist einen Abhang hinabgestürzt und kann sich nur mit Mühe an einer Latschenkiefer fest halten. Nach seiner Rettung durch die Bergwachtler kommt Lu auf die Idee, einen von ihnen als Hauptdarsteller zu verpflichten - ehrenamtlich natürlich, denn den Vorschuss für den Dreh hat er bereits in ein Kinoprojekt gesteckt. Offiziell sind alle dagegen, aber dann erscheinen Tobi, Bernd, Alois und Günther der Reihe nach doch zum Casting. Inzwischen ist Martin hin- und hergerissen zwischen dem Reiz, noch einmal etwas Neues anzufangen, und seiner Liebe zu Wildbach. Nach langem innerem Kampf entscheidet er sich, sein gewohntes Leben weiterzuführen. Zur Überraschung aller gibt er Conny sein Ticket. Martin ist es nicht entgangen, dass auch Conny sich insgeheim wünscht, einmal im Leben die Alltagssorgen zu vergessen, um gemeinsam mit Jana eine neue Welt zu entdecken. Jana ist zwar zunächst ein bisschen enttäuscht, dann aber begeistert, hat sie sich doch in letzter Zeit mit Conny sehr gut verstanden.